Die Welt um mich herum in Fotos und Texten

Kategorie: Technik (Seite 12 von 37)

Kaminuhr

Unterwegs im Auftrag des Kitsch, kann mich nichts mehr schocken.

So auch dieses wunderbare Objekt zur Zeitmessung, das an der linken Seite noch eine eingebaute Blumenvase enthält.

Formschön und praktisch zugleich, ist diese Kaminuhr eine Zierde für jedes Heim!

Braucht der Mensch eine Smartwatch?

Vielen Hersteller bieten smarte Uhren an: von einfachen Fitnesstrackern bis zu Minicomputern am Handgelenk. Da werden Laufen, Schwimmen und Radfahren gemessen, manches Mal kommt die Messung von Schlaf und Herzschlag dazu, gelegentlich GPS.

Erkauft wird dieser Komfort mit einer erhebliche reduzierten Laufdauer. Kommt man bei einer normalen Armbanduhr mit Batterie auf mehrere Jahre, verringern technischen Spielereien das bei einigen smarten Uhren auf Monate. Bei den meisten Geräten hält die Batterie jedoch nur ein paar Tage durch, bevor man sie wieder laden muß.

Zu diesen ganzen Nachteilen kommt dann noch, daß solche Geräte eine Höllenkohle kosten. Mehrere hundert Euro muß der Käufer auf die Theke blättern, bevor er so ein technisches Meisterwerk sein eigen nennen kann.

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Die AOL CD

Wer in den 1990er Jahren einen Computer besaß und online gehen wollte, kam kaum um AOL herum. Die Firma bereitete den Anfänger gut auf die Online-Welt vor: unter einer bunten Oberfläche wurden Standarddienste wie Email, Browser und Diskussionsforen usw. angeboten, ohne das man das AOL System verlassen mußte.

Nur das aggressive Verteilen der WerbeCDs nervte auf Dauer. In jeder thematisch passenden und unpassenden Zeitung fand man eine CD mit der Zugangssoftware. Sie wurde in Supermärkten ausgelegt und landetet regelmäßig als Werbesendung im Briefkasten.

Und so kamen mir beim Anblick dieses Datenträgers nicht nur positive Erinnerungen.

Keine halben Sachen

Montag morgen: noch schlaftrunken laden die Kollegen Küchenmöbel für eine Lieferung auf. Lärmend fördert unser Lastenaufzug die Einzelteile aus dem Keller hoch.

Plötzlich ein Scheppern, Krachen und lautes Geschrei. Die Leute haben den Aufzug schlecht beladen und durch die Vibrationen beim Hochfahren sind Schrankteile umgekippt, haben sich an der Schachtwand verhakt und sind zerbrochen.

„Tja, so können wir das nicht ausliefern, ruf mal die Kundin an.“

Mein Kollege Stefan will die Dame schonend auf ihr Pech vorbereiten: „Frau Kowalski, ich habe eine schlechte Nachricht für Sie.“

Entsetztes Aufstöhnen am anderen Ende der Leitung.

„Bei Ihrer Küche ist uns ein Malheur passiert…“, fährt Stefan mit Grabesstimme fort und wird aufgeregt unterbrochen.

„Ach, Gott sei dank! Nur die Küche! Ich dachte schon, es ist was mit meinem Sohn. Der ist gerade mit dem Flugzeug in den Urlaub unterwegs.“

Nachdem das Mißverständnis ausgeräumt ist und Frau Kowalski das Problem verstanden hat, verzichtet sie erst mal auf die Lieferung.

Am Nachmittag ruft sie wieder an und fragt, ob wir ihr nicht wenigstens den Kühlschrank liefern können. Wir vereinbaren einen Termin dafür.

Zwei Tage später: der Kühlschrank für Frau Kowalski steht zur Auslieferung an. Mein Kollege Stefan geht ins Lager mahnt: „Das ist das Gerät für Frau Kowalski, geht bloß vorsichtig damit um!“

In dem Moment ertönt aus Richtung Lastenaufzug ein Scheppern, Scheifen, Krachen und lautes Geschrei. Die Kollegen im Keller haben den Kühlschrank falsch auf geladen, er hat sich beim Hochfahren an der Schachtwand verhakt und ist leicht aus der Form geraten.

Verständlich, daß die Kundin fassungslos ist, als wir ihr von dem Vorfall berichten „Nein, erst die Küche und jetzt der Kühlschrank? Das ist unglaublich!“

Tja, halbe Sachen machen wir nicht.

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