Die Welt um mich herum in Fotos und Texten

Kategorie: Technik (Seite 11 von 37)

Buchkritik: Andy Weir – Der Marsianer

Zwei erfolgreiche bemannte Flüge zum Mars gab es bisher. Jetzt halten sich die Astronauten von Ares 3 auf unserem Nachbarplaneten auf.

Am 6. Tag ihres Aufenthalts zieht ein schwerer Sandsturm auf und die NASA beschließt, die Mission aus Sicherheitsgründen abzubrechen. Während sich das Team zu seiner Fähre durchkämpft, wird der Astronaut Mark Watney von umherfliegenden Ausrüstungsgegenstände getroffen und stürzt. Seine Kameraden halten ihn für tot, da sie seine Leiche nicht finden und die Zeit drängt, starten sie ohne ihn.

Doch Watney hat überlebt! Und er versucht, in dieser feindlichen Umgebung weiter am Leben zu bleiben, Kontakt mit der Erde aufzunehmen und eine Möglichkeit zur Rückkehr zu finden.

Watney Kampf gegen die Zeit, seine Gedanken, technischen Basteleien und die chemischen Zusammenhänge schildert Andy Weir ausführlich in seinem ersten Roman, der auch als Vorlage für den gleichnamigen Film mit Mark Wahlberg diente.

Ich hatte vor einiger Zeit eine Leseprobe gefunden und war gespannt, wie der Roman weiter geht. Vorgestern habe ich das Buch erhalten: ein Wälzer von über 500 Seiten.

Selten habe ich so etwas spannendes gelesen! Weir spickt seine Geschichte mit vielen Einzelheiten zum Mars und der Erkundungsmission. Das ist jedoch niemals Selbstzweck, belehren oder ermüdend, sondern erklärt immer Watneys Motivation, Vorgehensweise oder warum etwas schief gehen muss (was oft vorkommt).

Nach kurzer Zeit war ich so gefesselt von der Geschichte, daß ich das Buch über Nacht, in einem durch, ausgelesen habe. Von mir eine klare Empfehlung für Leser, die sich für Technik, den Mars und Science Fiction interessieren.

Mein Raspberry Pi (Teil 1)

Schon seit langem überlege ich den Kauf eines Raspberry Pi.

Ursprünglich wurde dieser sogenannte Einplatinencomputer entwickelt, um Schülern den einfachen Zugang zu Programmier- und Hardwarekenntnissen zu bieten. Bei einem Preis von ca. 35€ sind die Anschaffungskosten auch kein Hindernis.

So groß wie ein Smartphone und mit der Leistung eines einfachen PCs, entwickelte sich der Raspberry schnell zu einem Verkaufsschlager und vielfältige Projekte wurden damit entwickelt (Wetterstation, Robotersteuerung, Medienserver, Überwachungskamera oder Werbeblocker).
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Klein aber wichtig

Obwohl unser Trinkwasser von den Stadtwerken gereinigt und auf hygienische Standards kontrolliert wird, können sich im Leitungsnetz und besonders auf den letzten Metern im Haus wieder einige unerwünschte Bestandteile ablagern.

Wenn es beim Trinken von Tee oder Kaffee auf guten Geschmack ankommt, können solche Zusatzstoffe den Genuss stören.

Daher nutzen wir seit Jahren einen Wasserfilter der Firma Brita. Und bei dem war jetzt nach fast acht Jahren regelmäßiger Nutzung die Batterie der Memoanzeige leer.

Ein kleines aber wichtiges Teil, das im Deckel des Wasserfilters sitzt und anzeigt, wann die Filterkartusche gewechselt werden muss.

Leider kann man die Batterie nicht selbst tauschen, weil das Gehäuse verklebt ist; logisch, da kann ja auch mal Wasser drankommen.

Eine Suche im Internetz ergab den Hinweis, daß der Hersteller das Teil kostenlos ersetzt und nach einem kurzen Telefonat mit dem Brita Kundenservice bekam ich innerhalb von ein paar Tagen ein neues Anzeigegerät.

Wobei ich mich frage, ob das jetzt alles so umweltfreundlich ist und es nicht doch eine Möglichkeit gäbe, die Batterie vom Kunden wechseln zu lassen.

Warum eine Smartwatch?

Als mein Chef mir vor einem halben Jahr seine Apple Watch geliehen hat, bin ich recht schnell darauf gekommen, daß ich damit etwas gegen meine Bequemlichkeit tun kann.

Nun besteht bei mir wirklich nicht die Gefahr, daß ich sinn- und verstandlos durch die Gegend hetze und das nur mit einer Apple Watch leisten kann. Aber ich habe gemerkt, daß ein paar dezente Hinweise der Uhr Anregung sein können, mich mehr zu bewegen.

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