Die Welt um mich herum in Fotos und Texten

Kategorie: Technik (Seite 13 von 37)

10 Jahre Bloggen

Heute vor 10 Jahren habe ich den ersten Blogeintrag geschrieben. In Zeiten des Internets eine wahre Ewigkeit.

Seitdem hat sich die Technik der mobilen Geräte rasant geändert: von anfangs grottigen 0,3 Megapixel auf aktuell 12 Megapixel. Wohin die Entwicklung in den nächsten 10 Jahren führt, kann man sich nur schwer ausmalen.

Was sich jedoch kaum geändert hat, sind die Geschichten und Fotomotive, die mir jeden Tag auffallen.

Und der köstliche Cappuccino im Büro.

Bearbeitet mit PictureShow

Orientierung im Dunkeln 

Auch wenn alle Lampen aus sind und von draußen kein Licht mehr hereinstrahlt, kann ich mich ohne Probleme durch die Wohnung bewegen.

In der Küche schimmern Kühlschrank und Mikrowelle in freundlichem grün, das Wohnzimmer wird von der Wetterstation ausgeleuchtet, im Bad spendet eine LED Lichterkette Helligkeit und Radiowecker markieren die Position des Bettes im Schlafzimmer.

So kann ich im Notfall jeden Raum erreichen und mich ausreichend orientieren, ohne einmal den Lichtschalter betätigen zu müssen.

Fachliteratur

Ein neuer Fund aus unserem Lager: herausgegeben 1990 vom renommierten Markt&Technik Verlag und zu einem Preis von 39,- DM verkauft, sind die Bücher heute inhaltlich total überholt.

Sie erinnern mich an meine Anfangsjahre am PC und daß ich damals durch einen Freund recht gute Kontakte zum Verlag hatte. So konnte ich den einen oder anderen kurzen Artikel in einer ihrer Fachzeitschriften veröffentlichen.

Bevor die Bücher jetzt aber in den Müll wandern, dienen sie mir noch kurz als Motiv.

Anker Schultafel

Als ich Mitte der 1960er Jahre eingeschult wurde, gab es noch eine Schiefertafel zum Schreiben. Die Größe war etwa DIN A4, eine Seite mit Schreiblinien, die andere mit Rechenkästchen.

Eine direkt Erinnerung daran habe ich nicht mehr, aber es gibt ein Foto, was mich mit meiner Tafel zeigt.

Und natürlich hat Vater sie aufgehoben. Im Laufe der Jahrzehnte hat sie etwas gelitten, aber sie erfüllt immer noch ihren Zweck und dient mir nun für kurze Notizen.

Ökologisch bin ich da weit vorne!

Rauchwarnmelder

Seit Anfang des Jahres müssen in jeder Wohnung Rauchwarnmelder installiert sein.

Im Prinzip kein Problem: im November kam der Vermieter an: „Hier, Rauchmelder. Sind jetzt Vorschrift. Wieviel brauchst du?“

Ich „Drei Stück reichen: Wohnzimmer, Schlafzimmer und Flur.“

Er „Ok, drei Stück. Sind mit selbstklebenden Magnetplatten, kannste so unter die Decke kloppen.“

Gesagt, getan. Eine Arbeit von fünf Minuten.

Und so hängen die Dinger jetzt unter der Decke und blinken hin und wieder rot auf. Laut Beschreibung ist der Abstand zwischen zwei Blinkern ca. 6 Minuten, genauer gesagt 344 Sekunden, also 5,733 (Periode) Minuten.

Da frage ich mich doch, wer kommt auf so eine krumme Zahl? Und es ist wohl bei allen Geräten so, wie eine kurze Suche im Internetz zeigt.

Warum keine glatte Zahl? 5 oder 7 Minuten z. B. wären nette Primzahlen. Oder etwas aus dem Dualsystem? 256 oder 512 Sekunden. Da kommen bei der Umrechnung auch Minuten mit vielen Nachkommastellen raus, aber die Sekunden wären schöner anzusehen.

Und überhaupt ist doch da wieder massive Lobbyarbeit betrieben worden. Mit dem Totschlagargument „Sicherheit“ wurde den Leuten Zeug aufgeschwatzt, dessen Wirkung ich für zweifelhaft halte. In den langen Jahren meines Lebens habe ich im Familen-, Bekannten- und Freundeskreis nur einmal von einem Wohnungsbrand gehört. Und das war lange bevor irgendjemand von Rauchmeldern sprach.

Theoretisch müßte es doch früher zu viel mehr Bränden gekommen sein. Wir haben ja mit Holz, Kohle und Öl geheizt und es gab deutlich weniger flammenhemmendes Material. Oder ist es vielleicht so, daß uns damals die Gefahr bewusst war und wir deswegen vorsichtiger mit offenem Feuer umgegangen sind?

Denn ehrlich gesagt fühle ich mich durch die Rauchmelder überhaupt nicht sicherer. Die würden mich zwar warnen, wenn es in der Wohnung schmort, kokelt und qualmt, aber genau das will ich ja verhindern!

Es liegt also immer noch an mir selbst, für Sicherheit zu sorgen.

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