Die Welt um mich herum in Fotos und Texten

Kategorie: Essen und Trinken (Seite 13 von 44)

Biokäse, die 2te

Mit Biokäse habe ich ja schon mal leidvolle Erfahrung gemacht.

Jetzt fiel mir ein neues Produkt in die Hände, daß seine blumigen Versprechungen nicht so einhielt, wie ich es erwartet habe. Beim Öffnen schlug mir ein kräftig, würziger Geruch entgegen, der deutlich auf den zu erwartenden Geschmack hinwies. Diesmal war das jedoch angenehmer als der Hirtenkäse damals und hat gemundet.

Als meine Frau Stunden später nach Hause kam, meinte sie direkt „Ach, du hast Käse gegessen?“

Käseverköstigung

Der Chef will uns mal wieder etwas Gutes tun und hat französischen Weichkäse angeschleppt.

Natürlich gab es einige Bemerkungen wegen des „Gestanks“ im Kühlschrank, aber wer guten Käse kennt, weiß, daß der Geschmack direkt proportional zum Geruch ist.

Und so saßen wir vergnügt im Büro und harrten der Dinge, die da kommen sollten.

Und es hat sich gelohnt! Schade nur, daß auf der Arbeit Alkohol verboten ist, denn ein guter Rotwein zum Abrunden des Geschmackserlebnisses fehlte uns doch.

Lecker essen mit Hello Fresh

Jeder Koch kommt irgendwann mal an den Punkt, daß ihm keine neuen Rezepte einfallen oder die Familie über die das ewig gleiche Essen mault. Fernsehzeitungen und andere Blätter veröffentlichen zwar reihenweise Rezepte und dieses Internetz ist auch voll damit, aber so den richtigen Pfiff haben diese Sachen alle nicht.

Durch Zufall haben wir vor einiger Zeit Hello Fresh entdeckt. Die Firma bieten an, alles nötige für die täglichen Mahlzeiten zusammenzustellen, Rezept dabei und dem Kunden per Paket zuzuschicken.

Auf den ersten Blick scheint das Unsinn zu sein; ich kann mir die Sachen doch auch nach dem Rezept besorgen. Aber oft wie kommt es vor, daß für ein Essen eine spezielle Zutat benötigt wird, die man nicht mal so eben im Supermarkt kriegt? Oder nur in großen Mengen.

Für diese Fälle sorgt Hello Fresh vor und legt die jeweils passende Menge ins Paket.

So sieht dann die gelieferte Kochbox aus. Die große Papiertüte in der Mitte enthält z. B. frische Kräuter, Tomaten, Ingwer, Knoblauch und ähnliches, in der kleinen oben sind Tütchen mit Gewürzen, Sojasoße, Nüssen usw.

Interessant ist die Plastiktüte rechts: eingepackt in Schafwolle und mit Kühlakkus geschützt enthält sie Fleisch und Milchprodukte. Ich habe die Temperatur bei Lieferung nicht gemessen, aber die Sachen sind mindestens noch kühlschrankkalt. Hier wird sich im Sommer zeigen, wie stark der Schutz wirklich ist.

Die Hello Fresh Rezepte, die jeder Kochbox beiliegen, sind recht ungewöhnlich: da werden Tortelloni mit Wirsing gemischt, Bratwurst mit Nudeln und Spinat, Süßkartoffeln zu Pommes verarbeitet oder püriert mit Kokosmilch zu einer leckeren Suppe gemischt. Die Portionen scheinen auf den ersten Blick klein zu sein, doch sind wir bisher immer satt geworden.

Anfangs hatten wir Streß, die Rezepte zuzubereiten. Doch nachdem wir den Ablauf geändert haben (erst alles schneiden und vorbereiten, dann nach und nach kochen), hat sich das entspannt und zu einem kommunikativen Familienereignis entwickelt.

Neben der Kochbox kann man bei Hello Fresh auch eine Obstbox bestellen. Diese enthält neben bekannten Früchten auch mal Kaki, Physalis, Granatapfel oder Chinesische Kiwi.

Das Obst ist auch bei Allergien gut verträglich. Eine Garantie gebe ich da natürlich nicht, es ist nur meine Erfahrung. 😉

Die Preise für die Boxen lassen sich sehen: bei wöchentlicher Lieferung zahlt man für die Kochbox ab 39€ und für die Obstbox ab 15€. Außerdem hat Hello Fresh noch eine vegetarische Kochbox ab 40€ im Angebot.

Die Lieferung erfolgt per UPS an jede mögliche Adresse innerhalb Deutschlands. Weitere Filialen der Firma gibt es Österreich, den Niederlanden, Belgien, Groß Britanien, Australien und den USA.

Bei all den Vorteilen muß es doch auch Nachteile geben?
Tja, das ist Ansichts- bzw. Geschmackssache: wir mögen keine Kokosmilch und die wird nach unserer Meinung zu oft bei Rezepten genutzt.
Und wer empfindlich auf Laktose reagiert, für den bietet Hello Fresh leider (noch) keine passende Kochbox an.

Weihnachtliches Gelage, Teil 2

Zu Weihnachten hatte die Tante wieder zum Essen eingeladen. Diesmal fand es im Speisesaal ihres Heims statt. Wobei „Speisesaal“ etwas untertrieben ist, da das Ganze sehr nach Restaurant aussieht mit abgeteilten Ecken und freundlicher Bedienung am Tisch.

Gut, ich habe schon ein paar Unterschiede zu den Profis in der Gastronomie bemerkt. Die Vorsuppe war über den Tassenrand geschlabbert, keine einheitlichen Gläser auf dem Tisch und das Besteck war auch bunt zusammengewürfelt. Aber alles war mit Liebe zubereitet und wir haben uns sehr wohl gefühlt.

Was uns allerdings störte, waren die Leute am Nebentisch. Dort saß eine alte Dame mit ihren Kindern und Enkelkindern. Dem Aussehen und Verhalten nach waren es „gehobenere“ Kreise, vornehme Leute.

Doch sie behandelten die nette Dame wie ein kleines Kind, sprachen gestelzt mit ihr. Dabei war sie nicht verwirrt sondern saß vergnügt in ihrem Rollstuhl und nahm rege am Gespräch teil. Nach dem zu urteilen, was wir mitkriegten, redete die Dame auch kein wirres Zeugs. Sie hörte wohl schlecht und gab deswegen nicht immer die richtige Antwort oder fragte nach.

Ihren Verwandten war die Heimsituation oder die deutliche Hilfsbedürftigekeit von Mutter bzw. Oma scheinbar unangenehm. Anders läßt sich das seltsame Gebahren nicht erklären. Höflich und liebevoll war es jedenfalls nicht. Leute gibt’s…

 

Weihnachtliches Gelage, Teil 1

Nachdem die Weihnachtsfeiern der Firma die letzten Male eher suboptimal gelaufen waren, haben wir dieses Jahr ein anderes Restaurant besucht.

Im Vorfeld gab es ein paar Probleme mit unserem Termin und auch bei der Vorauswahl der Essen war man etwas unwillig, aber es hat sich gelohnt:

Neben der unvermeidlichen Sättigungsbeilage standen Schnitzel und Bratkartoffeln auf dem Plan. Alles von freundlichen, schnellen Bedienungen serviert und vor allem heiß und reichlich!

Die Kollegen waren begeistert. So war der Start in die Weihnachtstage gesichert.

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