Die Welt um mich herum in Fotos und Texten

Kategorie: Arbeit (Seite 1 von 46)

Gedanken beim neuen Küchentisch

Wir haben bei Ikea einen neuen Küchentisch bestellt und vorhin wurde er per Spedition angeliefert.

Meine Frau kriegte das Ganze nur von ferne mit und wunderte sich über die Geräusche.

Sie „Wer ist denn da alles gekommen?“
Ich „2 Mann, 2 Pakete.“
Sie „ Das ist ja wie in deiner Firma!“
Ich „Ne, da wären 4 Mann gekommen: 3 hätten rumgestanden und der Dümmste hätte alles schleppen müssen.

Außerdem hätten sie die Tüte mit den Schrauben wieder ins Lager mitgenommen. Oder die wäre in der Schublade eines Schrankes gelandet, den sie dann entsorgt hätten.“

Die Liebste schüttelt den Kopf „Das erschreckende daran ist ja, dass das bei euch völlig normales Tagesgeschäft ist.“

Ich „Ja, und es glaubt einem keiner! Egal, welchen heiligen Schwur man darauf leistet.“

Dunkles Erlebnis im Büro

Heute helfe ich mal wieder im Büro aus und die Kollegin meint zur Begrüßung „Da ist ein Mail für dich gekommen. Irgendein Angebot.“ Also erst den Rechner anwerfen und nachsehen, danach Tee kochen. Ist ja auch wichtig!

Das Mail ist von einer Firma, bei der wir bis vor ein paar Jahren Sachen bestellt haben. Inzwischen geht es über den zentralen Einkauf der Firma. Das soll billiger sein…
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Letzte Arbeitstage

Aktuell habe ich die letzten Arbeitstage vor der Rente. Also eigentlich Urlaub, aber da noch einige Dinge zu klären sind, gehe ich hin und wieder für ein paar Stunden ins Büro.

Und während alle mich beglückwünschen und um die Freiheiten der kommenden Rentenzeit beneiden, bin ich mir da gar nicht so sicher.

Fast 45 Jahre meines Lebens hatte ich täglich ein Ziel: das Arbeitschaos gut überstehen, die Woche überleben, das Wochenende genießen, Vorfreude auf den nächsten Urlaub.

All das fällt jetzt weg. Wobei es um den Verlust des Arbeitschaos nun wirklich nicht schade ist. Das hat mir immer viel Kraft geraubt. Und auch das frühe Aufstehen und bei jedem Wetter aus dem Haus zu müssen werde ich absolut nicht vermissen.

Aber bisher sehe ich kein neues Ziel im Leben. Natürlich habe ich zahlreiche Hobbys und Interessen. Da ich denen aber jetzt immer und sofort nachgehen kann, ist es nichts besonderes mehr, kein Ausgleich zur Arbeit. Es ist Alltag geworden. Und das macht mich etwas ratlos.

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