51 Nord

Die Welt um mich herum in Fotos und Texten

Seite 86 von 279

Geparkt… oder so

Rechts und links, knapp außerhalb des Bildes, stehen große, dicke Bäume. Normalerweise passen in diese Lücke drei Kleinwagen (etwas dichter geparkt) oder zwei große Autos (mit einigem Leerraum).

Nun hat sich rechts ein Mopedfahrer beim Abstellen seines Gefährts etwas ungeschickt angestellt, so daß es in der Folge Probleme gab, dort mit zwei Autos  zu parken.

Was aber den Besitzer dieses Kleinwagens bewogen hat, seine Rostlaube so raumgreifend abzustellen, mögen wesentlich klügere Geister klären.

Die Parkamöbe

Ich habe lange überlegt, wie man jemanden nennen könnte, der einfach nur scheiße parkt. Jemanden, der nicht nur wider besseres Wissen (Fahrschule) und gesellschaftliche Normen (Rücksichtnahme) handelt, sondern auch ganz eindeutig in seiner Sehfähigkeit eingeschränkt ist.

Es sollte ein Wort sein, bei dem niemand wegen seiner Herkunft, Religion, Geschlecht, Weltanschauung oder Behinderung diskriminiert wird.

Und so kam ich auf „Parkamöbe“: die, wie mir scheint, passende Bezeichnung für einen Mitmenschen, der seine jämmerliche Ansammlung Blech, Chrom und Plaste gedankenlos in der Landschaft abstellt.

Und ich denke, daß die namensgebenden possierlichen Lebewesen über die Verwendung ihres Namens nicht verstimmt sind.

Buchkritik: Tom Hillenbrand – Drohnenland

Europa in naher Zukunft: alles und jeder wird überwacht. Aus den so gewonnenen Daten läßt sich vorhersagen, wie sich ein Mensch verhält und jedes Verbrechen in kurzer Zeit klären. Daher löst die Polizei ihre Fälle schnell vom Schreibtisch aus.

Kommisar Westerhuizen und die Datenspezialistin Ava Bittman sollen den Mord an einem Abgeordneten aufklären. Was als Routinefall erscheint, entwickelt sich immer mehr zu eine Verwirrspiel, bei dem die handelnden Parteien nicht klar sind, jeder seine eigenen Interessen verfolgt und am Ende eine große Verschwörung aufgedeckt wird.

Ein bedrückender Ausblick auf eine mögliche Zukunft, in der sich Europa durch den Klimawandel und die damit verbundenen wirtschaftlichen Auswirkungen grundlegend verändert hat. Sehr spannend geschrieben auch wenn das Ende etwas konventionell ausfällt.

Als Taschenbuch bei Amazon für 10 Euro.

Probier mich!

Die Firma Ovomaltine macht mit leicht zweideutigen Sprüchen Werbung für ihre Produkte.

Und so gab es im Büro auch anzügliches Gekichere, als ein Kollege Probiersets der Firma mitbrachte und ich mich anbot, die Sachen ausführlich zu testen.

„In deinem Alter mußt du aber vorsichtig sein!“ riet man mir feixend, „mit Ovomaltine kannst du es ja bekanntlich länger, nicht daß du morgen wegen Überlastung nicht mehr arbeiten kannst.“

Meine Antwort, daß ich das ausschließlich im Namen der Wissenschaft täte, erzeugte wahre Heiterkeitsausbrüche.

Das Ergebnis meiner Studie ist zweigeteilt.

Das Pulver, aufgelöst in ein Glas Milch schmeckt wie ganz normaler Kakao. Nicht so mein Ding, kann ich drauf verzichten.

Die Crunchy Cream, verstrichen auf Weißbrot, schmeckt köstlich. Im Gegensatz zu anderen Nuß-Nougat-Cremes enthält sie kleine Knusperstückchen, die das Geschmackserlebnis intensiver und abwechslungsreicher machen.  Davon habe ich mir gleich ein ganzes Glas gekauft.

Ein 500g Paket Pulver kostet ca. 9€

Ein 200g Glas Crunchy Cream  kostet ca. 5€

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »

© 2026 51 Nord

Theme von Anders NorénHoch ↑