
Die Welt um mich herum in Fotos und Texten

Auch wenn alle Lampen aus sind und von draußen kein Licht mehr hereinstrahlt, kann ich mich ohne Probleme durch die Wohnung bewegen.

In der Küche schimmern Kühlschrank und Mikrowelle in freundlichem grün, das Wohnzimmer wird von der Wetterstation ausgeleuchtet, im Bad spendet eine LED Lichterkette Helligkeit und Radiowecker markieren die Position des Bettes im Schlafzimmer.
So kann ich im Notfall jeden Raum erreichen und mich ausreichend orientieren, ohne einmal den Lichtschalter betätigen zu müssen.


06.06. Köln, Lanxess Arena: Deep Purple sind auf ihrer wohl letzten Welttournee unterwegs und nach langen Jahren habe ich die Möglichkeit, sie wieder live zu sehen.
Da die Fans mit der Band gealtert sind, bestand das Publikum zum überwiegenden Teil aus Leuten jenseits der 50. So viel schütteres, weißes oder nicht mehr vorhandenes Haar und Rentnerwesten sieht man sonst wohl nur im Musikantenstadel.
Als Special Guest heizten Monster Truck ein. Eine kanadische Band, die mit krachendem Hard Rock die Halle zum beben und die ersten Leute zum tanzen brachte. Gegen Ende ihres 30 minütigen Sets tobte der Gitarrist wie Angus Young von AC/DC über die Bühne. Mir war der Sound der Band zu schwammig: man hörte die Keyboards gar nicht und ich hatte große Sorgen für das weitere Konzert.
In der Umbauphase wuselte ein Haufen Leute auf der Bühne herum. Es war wie in der Firma, nur daß hier alle arbeiteten und einer die Anweisungen gab und nicht umgekehrt.
Dann wurde es dunkel und das „Band In Ice“ Bild erschien auf einer Riesenleinwand im Hintergrund.

So blieb es einige Minuten und die Menge wurde schon unruhig, bevor Deep Purple endlich mit „Time For Bedlam“ die Show eröffneten. Dann folgte Song auf Song, teilweise begleitet von Videosequenzen auf dem Bildschirm im Hintergrund, eine stimmige Lichtshow und vor allem mit sehr viel Spielfreude und sichtbarem Spaß der Musiker.
Nach zwei Stunden endete das Spektakel mit einer furiosen Version von „Black Night“ und wir verließen mit einem breiten Grinsen im Gesicht die Halle.
Etwas schade fand ich nur, daß es „Highway Star“ nicht als Zugabe gab und Ian Paice als einziger kein Solo spielte. Das wäre für mich das Sahnehäubchen auf dem sonst perfekten Abend gewesen.
Ich hoffe, es gibt von der Tour CD und DVD, um diesen besonderen Moment auch in Zukunft genießen zu können.
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