Nach den Erfahrungen der vorherigen Impfungen habe ich schon mit Reaktionen gerechnet, aber mein Körper hat mich doch überrascht.
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Heute Nachmittag hatten meine Frau und ich den Termin zur Boosterimpfung beim Hausarzt.
Während der Doktor die Spritze in meinem Arm versenkt, bedanke ich mich, daß er uns diese Möglichkeit geboten hat.
Seine Antwort war ein tiefer Seufzer „Ich bin seit 10 Stunden hier und habe pausenlos geimpft. So langsam bin ich durch. Ich verstehe nicht, daß das nicht mehr Kollegen machen. Es ist doch so wichtig!“
Das örtliche Impfzentrum wurde vor zwei Monaten geschlossen und man hat Kosten und Arbeit auf die niedergelassen Ärzte abgewälzt. Freunde schafft man sich so nicht!

So ist mein uraltes Impfbuch um einen weiteren Corona-Eintrag gewachsen und ich hoffe auf gute Verträglichkeit der Spritze.
Nachdem wir eine Woche in ungeheizten Räumen aushalten mussten, geht seit heute Nachmittag die Heizung wieder.

Im Büro haben wir uns mit zwei Elektroheizungen beholfen und den Raum so auf erträgliche 20 Grad erwärmt. Ökologischer und ökonomischer Wahnsinn, aber es ging ja nicht anders.
Da aber im Lager nur um die 7 Grad herschten, haben wir die Kollegen dort beurlaubt und den Bereich für Kundenverkehr geschlossen. Was natürlich für einige Betroffene unverständlich war und zu der ein oder anderen Diskussion führte.

- Die Staffel ist mit 7 Folgen plus Doppelfolge die kürzeste der ganzen Reihe
- Folge 1 ist eine Doppelfolge von kapp 90 Minuten Laufzeit
- Michi Mohr siezt Frau Stockl
- am Hof der Hofers laufen zum ersten Mal Enten frei rum
- es gibt die ersten kurzen Nebengeschichten
- Frau Stockl zeigt öfter ihre berühmte Mischung aus Freundlichkeit und Kratzbürstigkeit
Heute Vormittag herrschte plötzlich Hektik vor unserm Büro. „Raus! Raus! Alle müssen raus! Der Bagger hat die Gasleitung getroffen!“
Wir raffen unsere Sachen zusammen, werfen uns die Jacken über und stürzen raus. Ich verlasse als letzter die Abteilung und schließe alle Türen ab. Man weiß ja nie…
Und so stehen wir draußen auf der Straße in der Kälte. Die meisten in sicherer Entfernung um die nächste Hausecke, nur ein paar ganz verwegene Kollegen müssen direkten Blick auf das Geschehen haben.

Nach kurzer Zeit erscheint ein Notfallteam der Stadtwerke, die die beschädigte Leitung abdichten.
Währenddessen wundern wir uns, daß nur unser Haus geräumt wurde und nicht die Gebäude nebenan und gegenüber. So entwickeln sich schnell Verschwörungsgeschichten und die ersten Gasleckleugner tauchen auf.
Nach gut 30 Minuten gibt es Entwarnung und wir dürfen wieder zurück in unsere Büros.
Nachmittags zeigt sich dann die Folge des Unglücks: die Gasheizung, die einen großen Teil des Gebäudes versorgt, ist ausgefallen und es wird kühl in den Räumen. Bei den aktuellen Temperaturen kann das ja lustig werden.