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Die Welt um mich herum in Fotos und Texten

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Die freundliche Dame von der Versicherung

Daß ich es liebe, Leute von Call Centern zu verarschen und so lange wie möglich in der Leitung zu halten, habe ich ja hier schon mehrfach dokumentiert.

Eben war es wieder so weit: am Telefon eine freundliche Dame von meiner Versicherung, die mir eine Zusatzpflegeversicherung an Herz legen wollte.

Sie: „Wir hatten Ihnen ja vor kurzem Unterlagen zu unserer Versicherung zugeschickt. Das ist, wie ich meine, ein ganz tolles Produkt, damit Sie im Alter als Pflegefall gut abgesichert sind.“ Munter plaudert sie weiter, um mir die Vorzüge ihres Angebot schmackhaft zu machen.

Vorsichtig unterbreche ich die Dame: „Darf ich Sie mal eben was fragen?“

Sie (hoffnungsvoll): „Ja?“

Ich: „Wo sitzen Sie? Es hört sich grauslich an, es hallt so doll, als säßen Sie in einem leeren Flur.“

Sie (kichert): „Das ist hier ein Altbau und ich bin die letzte im Büro. Da kann es sich schon mal hohl anhören.“

Ich: „Hmm, das ist aber sehr unangenehm. Ist auch gar nicht Feng Shui gemäß. Da sollten Sie mal mit Ihrem Chef sprechen, das macht so keinen guten Eindruck.“ Neben mir unterdrückt meine Frau mühsam ein Lachen.

Sie (kichert verunsichert): „Ja, da werde ich mal nachfragen. Aber zurück zu unserem Angebot…“

Ich lasse sie solange über die Vorzüge ihres Produkts reden, bis ihr die Luft ausgeht. „Tjaaaa, grundsätzlich kommt solche Werbung bei mir gleich ins Altpapier“, versuche ich einen dezenten Hinweis auf mein Desinteresse zu geben.

Jetzt läuft sie noch einmal zu Hochtouren auf und preist die Versicherung in den höchsten Tönen an. Ich höre stumm zu.

Nachdem sie wieder ihre Munition verschossen hat, gebe ich zu bedenken: „Wissen Sie, man kann sich ja gar nicht gegen alles im Leben versichern. Ich sage Ihnen, das Leben ist so was von lebensgefährlich!“

Natürlich stimmt sie mir freundlich zu, beharrt aber weiter auf ihrer Sorge um mein Wohl.

So muß ich deutlich werden und sage ihr, daß ich Telefonwerbung überhaupt nicht mag und kein Interesse an der Versicherung habe.

Sie beendet das Gespräch und wünscht mir noch einen guten Tag. Ich bedanke mich artig und erinnere sie noch einmal eindringlich daran, ihren Chef auf das mangelnde Feng Shui der Büroräume hinzuweisen.

Die freundliche Dame ist jetzt bestimmt überzeugt ist, daß ich dringend psychologische Hilfe brauche. 😀

Meine Meinung zum Lumix G X Vario 14-42mm PowerZoom

Beim Kauf der Lumix G5 habe ich das Kit mit dem Lumix G X Vario f3,5-5,6/14-42mm genommen.

Obwohl die Technik dieses Zoom Objektivs super ist und Testfotos scharf und ohne Verzeichnung waren, habe ich es direkt wieder bei eBay verkauft.

Der Grund ist einfach: bei einer Tiefe von knapp drei Zentimeter (ausgefahren ca. 6 cm) ist es einfach zu klein und bietet mir kaum Platz für die linke Hand. Die Bedienung über den seitlich angebrachten Hebel (auf dem Foto rechts oben) oder an der Kamera (hinter dem Auslöser) finde ich unpraktisch. Auch der Filterdurchmesser von nur 37 cm ist mir zu klein .

 

Das neue Bett

Man verbringen eine Menge Zeit im Bett, entweder um zu schlafen oder um andere erfreuliche Sachen zu tun. Und da ist es wichtig, daß das Möbelteil stabil und bequem ist.

Es heißt, „du kriegst, was du bezahlst“ und das war im Fall unseres alten Schlafmöbels leider zu wenig. Es sah zwar schön aus, knarzte und quitschte aber schon bei der kleinsten Bewegung so doll, daß wir immer verkrampft drin lagen. So war an gesunden Schlaf nicht zu denken.

Das neue Bett haben wir nur durch Zufall gefunden, als wir uns beim lokalen Matratzen Concord nach neuen Matratzen umsahen. Jetzt steht das Teil und wir schlafen wie auf Wolken.

  • Seitenteile aus 18mm stabverleimter Buche (da wackelt und knarzt nichts)
  • verschraubt mit M10 Schrauben und dicken Metallwinkeln
  • Fußhöhe 30cm (so kann man super unter dem Bett saugen und wischen)
  • Motorrahmen mit Funkfernbedienung (einfach GENIAL!)
  • 20cm hohe Kaltschaummatratze

Das Ganze hat natürlich seinen Preis, der jedoch durch entspanntes Liegen und Schlafen völlig gerechtfertigt wird.

Die große Verlosung, Teil 2

Es gibt neue Erkenntnisse im Fall der großen Verlosung: so sind z. B. im Internetz Fotos und Videos der Veranstaltung aufgetaucht, die die Stretchlimo und Ausschnitte der Tanzveranstaltung zeigen.

Ein Kollege fing aus nichtigem Grund mit der Spenderin Streit an und wurde deswegen von ihr  enterbt. Am nächsten Tag rief sie an und fragte nach der „nationality“ des Kollegen; ob er Türke oder Asiate sei. Das sei sehr wichtig für sie. Natürlich geben wir solche Informationen aus Datenschutzgründen nicht weiter. Die Dame brauchte leider einige Zeit, bis sie das verinnerlicht hatte und meinte dann, sie würde auch anders erfahren, welche „nationality“ der Mann hätte.

Andere Kollegen erhielten die Information, daß – laut Aussage des Maklers der Kundin – Grundstücke und/oder Häuser in Hamburg Blankenese im Moment nicht zum Kauf stünden. Auch freistehende Bauernhäuser im Kreis Münster wären leider nicht verfügbar.

Ich verzichte aus nahe liegenden Gründe auf eine Verlinkung der o. g. Medien und enthalte mich jeglichen Kommentars.

Paulinchen in der Küche

Wenn wir uns länger in der Küche aufhalten, klettert Paulinchen über einen Stuhl auf die Arbeitsfläche und macht es sich dort gemütlich. Erst werden wir aufmerksam beobachtet und wenn es ihr zu lange dauert, schläft sie dort einfach eine Runde.

 

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