„Hmm, die Stelle gefällt mir aber nicht, das möchte ich Ihnen gerne entfernen“, besorgt untersucht die Hautärztin einen blassen Fleck auf meiner Nase.
Nachdem ich schon mal Erfahrung mit so einer HautOP gemacht hatte, war das nichts neues für mich. Nur wegen der Nase machte ich doch Gedanken „Da ist doch gar kein Speck, wird das nicht schwierig?“
„Keine Sorge“, meinte die Ärztin schmunzelnd, „das ist nicht schwierig, das kriege ich schon hin.“
Vor einer Woche schritt sie dann zur Tat. Ich lag bequem auf dem Behandlungstisch, meine Nase war betäubt und die Ärztin arbeitete konzentriert.
„So, das war’s schon. Jetzt noch schön vernähen, damit wir eine saubere Naht kriegen.“
Ich sag mal so: zu wissen, daß jemand mit Skalpell, Nadel und Faden in meinem Gesicht herum arbeitet und absolut nichts davon zu spüren, war schon ein interessantes Erlebnis. Ein zweites Mal brauche ich das nicht unbedingt, aber schlimm oder unangenehm war es keinen Moment. Ich fühlte mich die ganze Zeit gut aufgehoben.
Zurück zuhause saß ich den Rest des Tages etwas benommen auf dem Sofa. Um Nase und Augen herum drückte es wie bei einer Erkältung. Aber ich war gespannt, wie die Nase denn nun aussah.
Und natürlich habe ich den Zustand über die nächsten Tage fotografisch dokumentiert.

Das erste Foto ist vom Tag nach der OP, das letzte von heute. Und ich finde, das ist echt toll geworden!
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