Heute morgen erhielt ich ein Mail von Ionos. Eigentlich völlig normal, weil ich dort Domains registriert habe und sie das Blog hosten.

Was ich dann las, kam mir aber recht komisch vor. Auf den ersten Blick zwar eine Nachricht von Ionos, fielen mir doch gleich ein paar Sachen negativ auf.
- keine persönliche Anrede
- seltsame Formulierung in der Überschrift
- ein Button mit englischem Text
- und „Aufrichtig“ als Grußformel?
Kurz den Absender überprüft und es war natürlich keine Email Adresse, die ich von der Firma kenne. Und zusätzlich ging das Mail an eine Postfach, das Ionos gar nicht kennt.
Versuchsweise wollte ich den als Button hinterlegten Link prüfen, erhielt jedoch nur das gesamte Mail angezeigt. Aha, es ist eine angehängte Grafik, die den Text nur simuliert.
Das perfide an dieser Grafik ist, daß sie perfekt auf das Display eines Smartphones passt. Bei nur flüchtigem Hinsehen fällt man leicht darauf hinein, gibt die Zugangsdaten zum Kundenkonto auf einer dubiosen Webseite ein und verliert Zugang, Geld und muß sich ggf. auch Identitätsdiebstahl rumärgern.
Das stirbt leider nicht aus, im Gegenteil.
Nachdem ich seit 1990 im Internet bin, weiß ich ja, was zu prüfen ist.
Doch letztes Jahr hatte ich einen Fall, der mich kurz erschüttert hat.
Die typische Kryptodrohung. Allerdings auf den ersten und zweiten genaueren Blick abgesendet von meinem eigenen Outlook 365 Konto an mich.
Ich habe dann KI die ganze MSG-Nachricht analysieren lassen und die fand eine Erklärung, wie das möglich ist. Der erste Schock saß trotzdem tief.
Ja, die Burschen werden immer raffinierter. Es ist die Pest des Internets!