Durch einen Blog Eintrag von Robert angeregt, habe ich in meinen Tagebüchern nachgesehen, wann und wie ich zum ersten Mal ins Internetz gekommen bin.
Und dort steht am 24.06.1995 „Compuserve Zugang beantragt.“ Der Grund war, daß ich mit einem Freund in Kontakt bleiben wollte, der beruflich nach München gezogen war und so überhaupt nicht der Briefschreiber war. Die Einwahl erfolge über den Ferntarif der Telekom, da Compuserve nur über Zugänge in wenigen deutschen Großstädten verfügte. Ein sehr teures Vergnügen, das man sich heute nicht mehr vorstellen kann.
Aus diesem Grund wechselte ich nur 6 Monate später zu AOL, die für mich zum Ortstarif erreichbar waren. Und AOL war bunter, informativer.
Beiden Diensten war gemeinsam, daß nach dem Ende einer Online Session oft jemand anrief und sich beschwerte „Es war wieder dauernd besetzt bei euch!“
Von diesen ersten unbeschwerten Schritten bis zum heutigen permanenten Online-Sein war es ein sehr langer Weg. Manchmal wünsche ich mir die Leichtigkeit der Anfangstage zurück, ohne die Sorge mich und meine Daten immer schützen zu müssen.
Nachdem ich meine Uhr auf watchOS 26.1 aktualisiert hatte, fiel mir ein seltsames Verhalten auf: alle paar Tage fragte sie morgens nach dem Aufstehen nach dem Passwort für meinen Apple Account.
Das wunderte mich, weil es in den 7 Jahren, die ich Apple Uhren nutze, nie vorkam. Beim iPhone passiert das alle paar Monate mal, aber bei der Uhr nie.
Heute Nacht musste ich pinkeln und während ich schlaftrunken auf dem Klo saß, klopfte meine Apple Watch auf den Arm. Ohne Brille konnte ich natürlich nichts erkennen, habe aber wohl unbewusst einen Screenshot gemacht, den ich gerade in der Fotos App gefunden habe.
Nachts habe ich iPhone und Uhr immer im Flugmodus und auf der Uhr ist immer der „Schlafen“ Fokus aktiviert.
Wieso, bitte, erscheint dann so eine Meldung? Beim „Schlafen“ Fokus soll ich doch nicht gestört werden. Selbst wenn ich unruhig schlafe oder 10 Mal auf’s Klo renne!
Das sieht mir doch sehr stark nach einem weiteren Fehler in einem dieser ach so tollen, Liquid Glass verzierten, Betriebssystemen aus.
Apple, mach mal deine Arbeit ordentlich! Ist ja nicht zum aushalten.
Weg von iCloud und anderen Cloud-Diensten steht auf meiner Arbeitsliste.
Da meine Synology Diskstation Programme für Kalender und Kontakte anbietet, scheint es mir das einfachste zu sein, diese für meine Zwecke einzusetzen. So habe ich meine Daten unter meiner Kontrolle.
Vor Jahren habe ich diesen farbenfrohen Etikettendrucker in der Firma abgegriffen.
Brother P-touch
Lange Zeit lag er in der Schublade, wurde nur selten genutzt.
Seit ich aber wieder analog fotografiere, kommt er verstärkt zum Einsatz. Ich finde es nämlich extrem belastend, von einem Foto nicht das Aufnahmedatum zu wissen.
Das war mir früher recht egal, aber mit fortschreitendem Alter muss ich von jedem Bild zumindest die ungefähren Daten wissen.
Und dabei ist mir der Brother hilfreich: Datum und ggf. Ort auf ein Etikett drucken, hinten auf’s Foto pappen und mein innerer Monk ist beruhigt.
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