Die Welt um mich herum in Fotos und Texten

Kategorie: Essen und Trinken (Seite 20 von 44)

Alles Essig oder was?

„Wir brauchen Essig“, sagt meine Frau. Als folgsamer Gatte schmeiße ich mich in meinen Boliden aus dem Land der aufgehenden Sonne und lasse die Pneus über den Asphalt radieren.

Im Laden finde ich schnell das richtige Regal.

Und stehe lange ratlos davor.

Tjaaa, Essig ist dort vorhanden…
Apfelessig
Kräuteressig
Essig mit Kräutern der Provence
13 Kräuter Essig
Balsamico (natürlich)
Champagneressig
Birnenessig
Pflaumenessig
Gurkenessig
sogar Honigessig und noch einiges mehr.

Aber kein Essig ohne was, also so ganz normaler, ohne jegliche Zutaten.

In meiner Ratlosigkeit wende ich die nächste Fachverkäuferin „Sagen Sie mal, junge Frau. Wo finde ich denn hier Essig?“
Mit einem Willst-du-mich-verarschen?-Blick deutet sie auf das Regal „Steht alles hier.“
„Nee“, sage ich „Nicht so’n komisches Zeugs mit Zusätzen. Ganz einfachen, primitiven Essig suche ich. Hier, ich habe da ein Foto mit.“ und halte ihr mein iPhone vor die Nase.
Mit leicht angewidertem Blick guckt sie drauf „Nein, so etwas haben wir nicht!“ und rauscht ab.

Ähm, ja ne, is klar…

Bearbeitet mit Camera+

Weihnachtsessen, Teil 2

Heute war das zweite Weihnachtsessen der Firma, diesmal mit der ganzen Abteilung, ca. 35 Leute. Wie letztes Jahr waren wir bei einem Schnitzelbrater in der Stadt. Auch sonst war alles wie letztes Jahr: zusätzliche Süßigkeiten und ein paar warme Worte als Dank.

Beim Verteilen der Süßigkeiten geschah die Sensation: der Geschäftsführer persönlich gab sich die Ehre, um uns auch für die geleistete Arbeit zu danken, seine Sorge über die wegen Geldmangel für das nächste Jahr zu erwartenden Schwierigkeiten auszudrücken und uns trotzdem ein schönes Fest und ein gutes neues Jahr zu wünschen.Und da er schon mal da war, hat er fröhlich mit uns gefuttert.

Das Essen war wie erwartet gut, leider viel zu kalt. Wenn man für eine große Meute innerhalb von 10 Minuten die Teller auf den Tisch bringt, muß man halt entsprechend vorsorgen, daß das Ganze auch warm genug ist. Außerdem haben wir bemerkt, daß die normalen Gäste eine deutlich größere Portion kriegten. Nicht ganz fair gemacht, Herr Wirt!

Nach der Abfütterung sind die meisten Kollegen zu einem fröhlichen Umtrunk losgezogen. Für die restlichen 10 Leute hat der Chef dem Wirt noch eine zusätzliche Runde kostenlose Getränke abgeschwatzt. So haben wir den Vormittag ganz gemütlich ausklingen lassen.

Weihnachtsessen, Teil 1

Gestern abend gab es das erste Weihnachtsessen mit der Firma, diesmal nur Kollegen aus dem Büro, verdienstvolle Ex-Kolleginnen und zwei unserer Sozialarbeiter Tussies.

Das Restaurant liegt weit abgelegen im Wald und man muß lange vorbestellen, weil nur wenige Sitzplätze vorhanden sind. Aber es lohnt sich; wir waren jetzt schon zum dritten Mal dort.

Der Chef hat uns zu einer Vorspeise genötigt „Bestellt euch auch was, dann müssen die anderen nicht so lange auf die Leute mit Vorspeise warten.“ Eigentlich war er der einzige, der eine wollte, aber bei so einer Anweisung darf man ja nicht widersprechen.

Ich hatte Knoblauchbrot mit verschiedenen Aufstrichen, sehr knusprig und lecker…

…und als Hauptgang Gnocchi in Tomatensoße, überbacken mit Mozzarella.

Als ich nach Hause kam, hätte ich beinahe Schlafzimmerverbot gekriegt, weil ich so eine mächtige Knoblauchfahne hatte. 🙂

 

Zuckerfest [Updates]

Unsere junge muslimische Kollegin hat zur Feier des Tages arabisches Gebäck mitgebracht. Auch wenn es sehr süß und vom Geschmack ungewöhnlich ist, hin und wieder esse ich sowas ganz gerne.

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Update 1: süß waren nur die gefüllten Dreiecke vorne (mit Honig überzogen) und die hinten versteckten Kekse mit Marmalade. Die Kringel rechts waren recht bröseliger Teig mit Kümmel! Gar nicht meine Welt und die eingepackten Dinger waren etwas geschmacklos und ebenfalls bröselig.

Update 2: Die Kollegin von der Telefonzentrale berichtet von einem Anruf. „Hallo, ich soll heute bei Ihnen anfangen, aber ich kann die nächsten Tage nicht kommen.“ – „Ach ja? Wieso das?“ – „Aber es ist doch Zuckerfest! Da feiern wir drei Tage lang!“

Ich sag‘ mal so, einen guten ersten Eindruck macht das nicht…

Mahlzeit

Früher habe ich die Leute nicht verstanden, die Kaffee zu allem möglichen und unmöglichem getrunken haben.

Inzwischen mache ich es ähnlich: heute gab es als Mittagessen eine schöne Tasse Cappucciono, dazu Käsebrot und Mettwurst (frisch vom Metzger).

Bearbeitet mit Camera+ und TiltShiftGen

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