Die Welt um mich herum in Fotos und Texten

Kategorie: Essen und Trinken (Seite 15 von 44)

Degustation, die dritte

Am Wochenende habe ich die letzte Flasche aus der großen Sammlung vom letzten Jahr geöffnet: einen Chateau du Tertre von 1999 (im Foto links).

Nachdem der letzte Versuch gründlich fehlgeschlagen war, war ich auf alles gefaßt. Der Korken ließ sich gut entfernen und aus der Flasche roch es angenehm erdig. Der Geschmack war ebenfalls sehr erdig und vollmundig.

Allerdings stellte ich bereits nach einem halben Glas fest, daß die 13% Vol. auf dem Etikett nicht zuviel versprochen waren bzw. die Lagerung wohl noch ein paar Prozente draufgepackt hatte. Eine wohlige Wärme breitete sich in meinem Körper aus und alles war ganz leicht. Wobei, der Weg durch die Wohnung war plötzlich sehr schmal geworden…

Dieser Wein gehört zu den hochklassigen Weinen, ist also nicht für mal eben zwischendurch, zum ordinären Runterkippen. Man muß in Ruhe ihn genießen!

Ein Brief an Cambozola

Lieber Onkel Cambozola,

mein Pappa ißt unheimlich gerne deinen Käse. Meist hält die Packung nur zwei Tage, weil er sich so drauf stürzt.

Aber bei der neuen Verpackung hat er mächtig Probleme, sie hinterher wieder zuzumachen. Nach ein paar Versuchen, bei denen der Deckel immer wieder abspringt, tobt er wie ein Verrückter durch die Küche und brüllt vor Wut so laut, daß es das ganze Haus mitkriegt.

Letztens stand sogar die Polizei vor der Tür. Die Nachbarn dachten, daß Pappa sich was antun will und haben Hilfe gerufen. Mensch, war das peinlich!

Also, lieber Onkel Cambozola, kannst du nicht den Verschluß Pappa-freundlicher gestalten? Ich würde mich sehr darüber freuen und Pappas Blutdruck wäre auch wesentlich ausgeglichener.

Vielen Dank,
Dein Kurt Bärse

 

 

Weihnachtsgeschenke

Neben der obligatorischen Flasche Wein und einigen Kleinigkeiten, die lauthals nach der Mülltonne schreien, gab es dieses Jahr tolle Geschenke für mich:

Ein zweites Funzee in buntesten Farben sowie die DVD „Dire Straits – Alchemy Live“ und die DoppelCD „Who Cares“ von Tony Iommi und Ian Gillan.

Damit bin ich äußerlich und innerlich für absolutes Wohlbehagen ausgestattet!

 

Die Tante läd ein

Tag 3 der Völlerei: gestern hat unsere Tante zum Weihnachtsessen eingeladen.

Da das Restaurant in der Nähe eines Altersheims liegt, ist es bei älteren Herrschaften sehr beliebt und immer gut besucht. Deswegen mußte die Tante auch schon im Oktober einen Tisch reservieren: „Wir kommen mit fünf Personen, davon eine im Rollstuhl“ war ihre Ansage.

Bei unserer Ankunft mußte aber eine Hälfte der Gäste aufstehen und ihre Tische verschieben, weil natürlich nicht genug Platz dazwischen war. Und zu unserem Tisch ging es zwei Stufen hoch. Glücklicherweise kamen zwei Kellner zur Hilfe und haben den Rollstuhl dort hoch gewuchtet.

Nach dem Essen war das Ganze noch schlimmer, weil auch der Weg zur Behindertentoilette völlig versperrt war. Kundenfreundlichkeit geht anders!

Wenigstens war das Essen lecker: ich hatte Wildgulasch mit Bandnudeln.

 

Kuchen an Heiligabend

Weihnachtsessen, die 2te

Statt Braten gab’s diesmal „nur“ Kuchen: selbstgemachte Donauwellen. Allerdings sperrte sich die Buttercreme vehement dagegen, fest zu werden. Es war so eher ein „Kuchen mit Vanillesoße“. Trotzdem verdammt lecker!

 

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