Die Welt um mich herum in Fotos und Texten

Kategorie: Auto (Seite 8 von 16)

Danke, danke, danke

Gestern haben alle vor dem für heute zu erwartenden Schneechaos gewarnt. Den Voraussagen und Warnungen zufolge stand uns eine Live Version von „The Day After Tomorrow“ ins Haus, quasi das Ende der Zivilisation.
„Erfolg“ war, daß die meisten wohl früher Feierabend gemacht haben oder gleich zuhause geblieben sind. Jedenfalls war mein Heimweg durch die Stadt so einfach und autoleer wie an einem Sonntag Mittag.

Daher gilt mein Dank allen Medien, die diese Mörderpanik verbreitet haben.

 

Paßt! Oder doch nicht?

Auch wenn auf dem Hinweisschild 3,10 m Durchfahrtshöhe steht und das Auto 3,20 m hoch ist, kann man es ja mal versuchen. Vielleicht flutscht es ja durch den Schnee besser.

Glücklicherweise bin ich heute Morgen einen anderen Weg zur Arbeit gefahren und hatte die Kamera griffbereit. So eine Gelegenheit kommt so schnell nicht wieder.

Für den Rest des Weges habe ich das Grinsen nicht aus dem Gesicht gekriegt. 😀

 

Auch Parken will gelernt sein!

In so Momenten frage ich mich, ob es Dummheit, Unvermögen oder schlicht Arroganz und Egoismus ist.
Wahrscheinlich sind das die gleichen Leute, die Behindertenparkplätze versperren oder Feuerwehrzufahrten zuparken. „Hauptsache ich!“

 

Busfahren

Als Autofahrer bin ich eher selten auf den ÖPNV angewiesen. Die Tage war es aber mal wieder nötig: das Auto war zur Inspektion. Geld für den Bus hatte ich eingesteckt, meine Zielhaltestelle kannte ich auch, es konnte also eigentlich nichts schief gehen. Dachte ich.

Schon beim Einsteigen in den Bus muffelte mich der Fahrer an. Und als ich ihm freundlich mein Ziel nannte “Einmal zur Albert-Einstein-Str, bitte.” nölte er “Wo isn das?” Ich war verblüfft. Er war etwas älter, Bauchansatz, Halbglatze. Für mich sah er nicht wie der typische Anfänger aus. “Mommsenallee, obere Bismarkstr?” versuchte ich ihm auf die Sprünge zu helfen. “Kenn ich nich. Is aber sicher keine Kurzstrecke.” – “Ne, das sind gute 20 Minuten von hier.” – “Dann macht das zweifuffzich.”

Gezahlt, hingesetzt, verwirrt. War der Mann vielleicht ein irrer Entführer? Oder ein Busfetischist? Allerdings kannte er den Weg genau und hielt auch an jeder Haltestelle unterwegs an.

Kurz vor meinem Ziel stand ich auf und ging nach vorne. “Albert-Einstein-Str.” tönte es aus der Sprechanlage. Der Bus hielt. Beim Aussteigen drehte ich mich zum Fahrer um “Meister, falls mal wieder jemand fragt: das ist die Haltestelle Albert-Einstein-Str. Eben haben wir an der oberen Bismarkstr. gehalten. Und Sie fahren jetzt über die Mommsenallee weiter. Schönen Tag noch.” Eine Antwort seinerseits ging im Schließen der Türen unter.

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