Wenn es nach der Definition von Andy Warhol geht, hatte ich in meinem Leben bisher schon mehrere 15 Minuten Ruhm.
im Kindergarten gab ich bei einer Aufführung des Märchens „Vom Fischer und seiner Frau“ den Fisch.
in den 1980ern schrieb ich für einen Freund, der bei einem großen PC Magazin als Redakteur arbeitete, Softwareberichte und „Leserbriefe“.
in den 2000er schrieb und verkaufte ich Applikationen für Palm OS Geräte.
ebenfalls in den 2000er veröffentlichte ich einen Musik Podcast. Einmal wurde ich deswegen in einem Artikel einer Computerzeitung erwähnt und ein anderes Mal von einem Musikmagazin zum Thema interviewt.
Anfang 2015 veröffentlichte ich auf meinem VSCO Account dieses Foto, was in die Curated Photo Collections aufgenommen wurde.
2023 befragte mich eine Firma zur Nutzung ihrer Software und veröffentlichte meine Antworte auf ihrer Webseite.
Das alles war ganz nett und ist immer wieder für eine Geschichte gut. Aber mehr eben auch nicht.
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Dies ist ein Beitrag zu den BlogWochen2025, die von Robert, Dirk und Benedikt zum Jubiläum ihrer Blogs initiiert wurden. Mehr dazu auf Roberts Blog.
Manchmal passieren in diesem Internetz Sachen, die auch mich als alten Hasen noch überraschen. Und weil ich so völlig verblüfft bin, muß ich das hier festhalten.
Seit letztem Jahr Weihnachten ist unsere Spülmaschine kaputt.
Nach dem ersten Abpumpen beim Start funktioniert das Umschalten zum Wassereinlauf nicht mehr. Wahrscheinlich ist nur kleines Teil defekt, das wenige Cent kostet. Eine Reparatur durch einen mobilen Spülmaschinenschrauber übersteigt aber den Restwert der Maschine deutlich.
Gespült ist
Daher spüle ich seit Monaten fast jeden Morgen das Geschirr vom Vortag per Hand.
Und es hat sich für mich zu einer Art Meditation entwickelt: das heiße Wasser plätschert ins Becken, durch Spülhandschuhe geschützt arbeite ich mich durch Teller, Töpfe und Besteck und hänge dabei meinen Gedanken nach.