Unsere Kunden sind oft speziell und bereiten uns gerne Probleme. Selten wird es so extrem, daß wir ein Hausverbot aussprechen müssen, oft reicht schon eine lautstarke Ansage vom Chef.
Aber was heute passierte, hatten wir auch noch nicht.
WeiterlesenDie Welt um mich herum in Fotos und Texten
Unsere Kunden sind oft speziell und bereiten uns gerne Probleme. Selten wird es so extrem, daß wir ein Hausverbot aussprechen müssen, oft reicht schon eine lautstarke Ansage vom Chef.
Aber was heute passierte, hatten wir auch noch nicht.
WeiterlesenHeute morgen fuhr ich ganz entspannt zur Arbeit und wunderte mich etwas über das hohe Verkehrsaufkommen auf dem Weg. Da ich nur über Nebenstrecken fahre, sind dort nie viele Autos unterwegs.
Im Büro angekommen, wurde mir schnell klar, daß das kein normaler Tag werden würde:
Wir riefen mit Privathandys unsere Kunden an und sagten die Termine für heute ab. Alle hatten Verständnis und waren froh, über die Absagen.
Ich suchte zwischendurch im Internet und wurde mit Katastrophenmeldungen überhäuft:
Bis sich die zuständigen Stellen einen Überblick über das Ausmaß der Schäden verschafft haben, wird es noch ein paar Tage dauern. Und was und wie zu reparieren ist und wie lange das dauern wird, steht noch in den Sternen.
Es scheint, daß die Klimakatastrophe bei uns angekommen ist.
Heute nacht gegen 0:30 Uhr hat es angefangen zu regnen und nicht mehr aufgehört.
Morgens waren es schon fast 40 Liter/qm und es schüttete weiter, den ganzen Tag über. Mal heftig, mal leicht.
Vom Büro aus habe ich die Messungen meiner Wetterstation verfolgt: ungefähr alle 1,5h kamen 10 Liter Regen dazu. Da es aber recht gleichmäßig herunter kam, lief alles gut über die Kanalisation ab.

So gegen 21:30 Uhr hörte der Regen dann auf und meine Wetterstation hat die unglaubliche Menge von 123 Litern pro Quadratmeter gemessen. Das ist fast soviel Wasser, wie in eine normale Badewanne passt.
Nach langer Zeit ist mir mal wieder ein verlassener Einkaufswagen vor die Linse gekommen.

ProCamera mit Dark City Filter
Er steht dort schon seit letzter Woche, aber erst heute konnte ich in der Nähe parken.
Wegen der hohen Corona Inzidenzen im Stadtgebiet mußte die Firma meine Abteilung in diesem Jahr für gut 13 Wochen (mit einer kurzen Unterbrechung) schließen.
Die Zeit zuhause habe ich für verschiedene Dinge genutzt und irgendwann fiel mir auf, daß ich mir ein meditatives Kaffee Ritual angewöhnt hatte.

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