Die Welt um mich herum in Fotos und Texten

Autor: Martin (Seite 179 von 279)

Zum x-ten Mal Ersatz gesucht

Warum gehen elektrische Geräte eigentlich so nach 10 bis 15 Jahren kaputt? Nach Fernseher, Kühlschrank, Waschmaschine, Spülmaschine und Föhn hat jetzt die Fernbedienung des Videorekorders den Geist aufgegeben.

Schon seit etwa einem Jahr zickte sie rum: die Tasten reagierten nicht direkt, sondern erst nach mehrmaligem Drücken, dann ließ sie sich nur noch durch Klopfen auf den Tisch zur Arbeit überreden und nun ist endgültig Schluß. Nichts geht mehr. Und da sich gerade TV- und Videogeräte selten ohne ihren elektrischen Zauberstab bedienen lassen, war (mal wieder) guter Rat teuer.  Wobei, der kam auch diesmal aus dem Internetz, genauer gesagt eBay.

Obwohl das neue Teil (rechts) moderner aussieht und laut Hersteller alle Funktionen des Originals (links) bieten soll, sind nicht alle Tasten belegt bzw. ist das gewünschte Ergebnis manchmal etwas umständlich zu erreichen. Aber was soll’s, Hauptsache, wir können wieder einigermaßen bequem auf den Videorekorder zugreifen.

Bearbeitet mit PictureShow

 

Die letzte Füllung

Heute Morgen habe ich vielleicht zum letzten Mal das Auto vollgetankt. Mit etwas Glück wird das neue in vier Wochen geliefert.

Der alte Wagen hat uns dann 13 Jahre und gut 10 Monate treu gedient und über 220.000 km klaglos bei Wind und Wetter durch die Gegend getragen.
Auch wenn der Abschied schwer fallen wird, so freuen wir uns doch auf all die technischen Verbesserungen des neuen Autos.

Bearbeitet mit Camera+ und Color Leap

 

Alles Essig oder was?

„Wir brauchen Essig“, sagt meine Frau. Als folgsamer Gatte schmeiße ich mich in meinen Boliden aus dem Land der aufgehenden Sonne und lasse die Pneus über den Asphalt radieren.

Im Laden finde ich schnell das richtige Regal.

Und stehe lange ratlos davor.

Tjaaa, Essig ist dort vorhanden…
Apfelessig
Kräuteressig
Essig mit Kräutern der Provence
13 Kräuter Essig
Balsamico (natürlich)
Champagneressig
Birnenessig
Pflaumenessig
Gurkenessig
sogar Honigessig und noch einiges mehr.

Aber kein Essig ohne was, also so ganz normaler, ohne jegliche Zutaten.

In meiner Ratlosigkeit wende ich die nächste Fachverkäuferin „Sagen Sie mal, junge Frau. Wo finde ich denn hier Essig?“
Mit einem Willst-du-mich-verarschen?-Blick deutet sie auf das Regal „Steht alles hier.“
„Nee“, sage ich „Nicht so’n komisches Zeugs mit Zusätzen. Ganz einfachen, primitiven Essig suche ich. Hier, ich habe da ein Foto mit.“ und halte ihr mein iPhone vor die Nase.
Mit leicht angewidertem Blick guckt sie drauf „Nein, so etwas haben wir nicht!“ und rauscht ab.

Ähm, ja ne, is klar…

Bearbeitet mit Camera+

Filmkritik: Sherlock Holmes

Gestern abend haben wir einen Sherlock Holmes Film gesehen, der uns mächtig verärgert hat. Es handelt sich um diesen Film von 2010 (Link zu Amazon) mit Ben Syder als Sherlock Holmes und Gareth David Lloyd als Dr. Watson.

Die Handlung: ein Riesenkrake zerstört ein Schiff im Ärmelkanal und ein Tyrannosaurus Rex tötet Menschen in London. Sherlock Holmes hilft natürlich der Polizei und findet heraus, daß ein verrückter Wissenschaftler diese Tiere gebaut hat, um sich am Staat für erlittenes Unrecht zu rächen.

Dieser Film ist eine klare Beleidigung für die Intelligenz jedes Zuschauers!

  1. er hat so große Logiklöcher, daß der Mond hindurch paßt
  2. die Tonmischung ist einfach grottig: streckenweise versteht man die Dialoge gar nicht, weil Musik und Hintergrundgeräusche viel zu laut sind
  3. englische Hintergrundgespräche wurden nicht eingedeutscht
  4. viele andere Kleinigkeiten, die uns kopfschütteln ließen, die wir aber direkt wieder vergessen haben

Fazit: mit Sherlock Holmes hat der Film nur den Namen der Hauptpersonen gemeinsam, aber keinesfalls den Charme und die überraschenden Wendungen des Originals.

 

Weihnachtsessen, Teil 2

Heute war das zweite Weihnachtsessen der Firma, diesmal mit der ganzen Abteilung, ca. 35 Leute. Wie letztes Jahr waren wir bei einem Schnitzelbrater in der Stadt. Auch sonst war alles wie letztes Jahr: zusätzliche Süßigkeiten und ein paar warme Worte als Dank.

Beim Verteilen der Süßigkeiten geschah die Sensation: der Geschäftsführer persönlich gab sich die Ehre, um uns auch für die geleistete Arbeit zu danken, seine Sorge über die wegen Geldmangel für das nächste Jahr zu erwartenden Schwierigkeiten auszudrücken und uns trotzdem ein schönes Fest und ein gutes neues Jahr zu wünschen.Und da er schon mal da war, hat er fröhlich mit uns gefuttert.

Das Essen war wie erwartet gut, leider viel zu kalt. Wenn man für eine große Meute innerhalb von 10 Minuten die Teller auf den Tisch bringt, muß man halt entsprechend vorsorgen, daß das Ganze auch warm genug ist. Außerdem haben wir bemerkt, daß die normalen Gäste eine deutlich größere Portion kriegten. Nicht ganz fair gemacht, Herr Wirt!

Nach der Abfütterung sind die meisten Kollegen zu einem fröhlichen Umtrunk losgezogen. Für die restlichen 10 Leute hat der Chef dem Wirt noch eine zusätzliche Runde kostenlose Getränke abgeschwatzt. So haben wir den Vormittag ganz gemütlich ausklingen lassen.

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