Die Welt um mich herum in Fotos und Texten

Autor: Martin (Seite 148 von 279)

Das Lumix 45mm Makro Objektiv

Vor einiger Zeit habe ich mir das Panasonic Leica Macro-Elmarit f2,8/45mm gekauft.

Nach den üblichen Spielereien am Anfang, habe ich es im Oktober ausschließlich genutzt. Wegen der großen Anfangsöffnung war die Kamera erfreut und hat immer mit Offenblende gearbeitet. Das verhindert allerdings, daß die Fotos ausreichenden Schärfebereich haben.

Also habe ich die Kamera auf Zeitautomatik gestellt und kräftig mit der Blende gespielt. Und damit konnte ich phantastische Ergebnisse erzielen: so knackig scharfe Fotos habe ich bisher nicht gesehen. Ob im Makrobereich oder als normales Tele, immer werden auch noch feinste Strukturen erstklassig abgebildet.

Eine Besonderheit hat das Objektiv: über einen Schalter läßt sich die Mindestentfernung von 15  auf 50 cm erhöhen. Dadurch wird der Autofokus entlastet, der Motor muß bei normalen Teleaufnahmen nicht den kompletten Fokussierbereich durchfahren und das Objektiv ist schneller scharf gestellt.

Neben all der Begeisterung habe ich aber doch einen Kritikpunkt: die Gegenlichtblende läßt sich nicht umgedreht auf das Objektiv schrauben, wie bei den anderen Lumix Ojektiven und nimmt so, zwar wenig, aber doch unnötigen Platz in der Kameratasche weg.

Mein Fazit: obwohl das Makro, je nach Anbieter, zwischen 650 und 700 Euro kostet, ist es jeden Cent wert!

 

Ein fröhlicher Morgengruß

Bei diesem Wetter morgens aufzustehen, ist ja schon schwer genug. Wenn man dann aber verschlafen im Bad steht, ins Waschbecken starrt und verzweifelt versucht, wach zu werden, blickt einem dies nur weiß und blank entgegen.

Abhilfe schafft hier die Firma Plopp, die mit bunten Waschbeckenstöpseln das Bad verschönern will. Die Stopfen gibt es in vielen bunten Designs und sie passen in jedes handelsübliche Waschbecken.

Mir hilft es, den Tag mit einem Lächeln zu beginnen.

Erlebnis am Abend

Gestern Abend macht meine Frau mir Brote für die Arbeit. Dabei entwickelt sich folgende Situation.

Sie „Ich brauche noch eine Scheibe.“

Ich drehe mich um, hole das Gewünschte aus dem Schrank.

Sie „Wo ist denn der Verschluß von dieser Tüte?“

Ich „Keine Ahnung. Hast du doch gerade erst aufgemacht.“

Sie „Ist hier aber nicht.“

Ich „Ist er vielleicht runtergefallen?“

Wir suchen am Boden, räumen den Tisch komplett ab und fragen die Katzen, die gerne mit solchen Kleinteilen abzieht. Doch sie gucken nur verdutzt.

Meine Frau verzweifelt „Mensch, das kann doch nicht weg sein. Ich habe doch nur die Scheiben rausgeholt.“

Ich „Komm, nimm den Klips von der anderen Tüte. Die ist ja fast leer, da ist es egal.“

Sie „Grummel, grummel.“

Ich gehe ins Wohnzimmer, um dort aufzuräumen. Kurz darauf höre ich meine Frau in der Küche laut auflachen.

Ich „Ach, hast du das Teil gefunden?“

Sie „Gnihihi“

Ich gehe zurück und finde sie mit puterrotem Kopf lachend vor.

Sie „Jahaha, hier isses. Ich hab mich schon gewundert, warum das Brot so auf dem Brettchen kratzt.“

 

Auf dem Friedhof

Um meiner Gesundheit was Gutes zu tun (sprich: etwas Gewicht zu verlieren), habe ich beschlossen, in der Mittagspause spazieren zu gehen. Durch Zufall bin ich auf den Friedhof in der Nähe der Arbeit gegangen.

Was ich dort an monumentalen Grabstätten gesehen habe, ist einfach überwältigend! Einige unserer Vorväter hatten im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert eine Bestattungskultur mit überlebensgroßen Figuren und dramatischen Szenen entwickelt.

Natürlich sind dies nicht die Gräber einfacher Bürger oder Arbeiter. So haben reiche Industrielle für sich und ihre Nachkommen einen Ort geschaffen, der dem Geschmack der damaligen Zeit entsprach. Einige der Grabstellen werden bis heute genutzt.

 

Band 2 und 3 meiner iPhoneography

Nach langer Zeit habe ich die Bände 2010 und 2011 meiner iPhoneography fertig gestellt. Es war eine umfangreiche und anstrengende Arbeit, aus meinem Fundus die besten Fotos rauszusuchen und für die Bücher zusammenzustellen. Aber es hat sich gelohnt: das Ergebnis ist wieder toll geworden.

Der Band von 2010 ist mit 66 Seiten das bisher dickste Buch geworden. Das liegt zum einen daran, daß ich mich an die Bearbeitungsprogramme gewöhnt hatte und immer mehr Motive um mich herum sah. Zum anderen wurde die Apps  weiterentwickelt und konnten die bearbeiteten Fotos in hoher Auflösung speichern.
Diese lassen sich im Buch dann ohne Qualitätsverlust seitenfüllend drucken, was ich auch gerne genutzt habe.

Der Band von 2011 hat nur noch den halben Umfang. Damals stieß ich wohl an die technischen Grenzen der iPhone 3G Kamera. Auch die teils wilden Farbenspiele der Fotoapps gefielen mir nicht mehr. Ich hatte aber noch keine Idee, was ich ändern konnte und so fiel die Ausbeute an Fotos geringer aus.

Beim Erstellen der Bücher war mir auch diesmal wieder die Firma cewe hilfreich, die sich auf die Verarbeitung digitaler Bilder spezialisiert hat.

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »

© 2026 51 Nord

Theme von Anders NorénHoch ↑