Eine gute Frage, genau kann ich sie nicht beantworten.
Als ich 2007 mit den ersten Einträgen begonnen habe, war das noch kein Bloggen. Ein Foto, ein kurzer Text, fertig. Es war ein Spielen mit meinem Palm Treo, seiner Kamera und einer App (ja, sowas gab es schon vor dem iPhone!).
Und ich hatte überhaupt keine Ahnung, wohin das mal führen wird.
Wie man an der Liste der Einträge pro Jahr sehen kann, gab es Zeiten, in denen ich wesentlich mehr geschrieben habe. Und es gab einige Momente, in denen ich an Aufhören gedacht habe. Was mich aber jedes Mal davon abgehalten hat, war, daß ich mein Blog schon so lange nutze, um Fotos, Erlebnisse und Gedanken festzuhalten.
Ich schreibe hier nicht, um irgend jemanden zu belustigen oder tief schürfende Erkenntnisse mit der Welt zu teilen. Ich schreibe nur für mich.
Da ich dieses Blog nach Antritt einer neuen Arbeitsstelle begonnen hatte, betreffen sehr viele Einträge die oft unglaublichen Erlebnissen am Arbeitsplatz. Ich habe diese Sachen festgehalten, um es hin und wieder mit Kollegen, Freunden oder Familie zu teilen.
Dazu kommen Geschichten über unsere Katzen, meine technischen Gadgets und manches, was mir noch durch den Kopf geht.
Es ist alles ein Teil von mir und ich möchte einfach nicht darauf verzichten. Deswegen mache ich gerne weiter.
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Dies ist mein Beitrag zu den BlogWochen2025, die Robert, Dirk und Benedikt zum Jubiläum ihrer Blogs initiiert haben. Mehr dazu auf Roberts Blog.
Wohin das noch führen wird, verbindet wahrscheinlich viele von uns Blogger:innen. Wir haben begonnen – aus unterschiedlichen Gründen. Und dann hat sich das Blog entwickelt, die Technik, das Web rundherum.
Aber das finde ich das interessante an meinem Blog und am bloggen. Es entsteht immer wieder Neues.
Danke fürs mitmachen bei den #BlogWochen2025
Danke für deine / eure Idee!
Super! Genau so soll es sein.
Danke!
„Ich schreibe nur für mich“. Das ist es. Und wenn andere darauf reagieren, freut mich das, muss aber nicht.
Bisher habe ich auf Blogeinträge selten Reaktionen gekriegt. Daher freue ich mich um so mehr über deine und die anderen hier.
Und ich – Bloggerin seit 2008 – finde ja auch, immer wichtiger wird wieder „Mein Haus, meine Regeln“…
Selbstverständlich! Anders geht’s doch nicht.
Blogs sind – oder besser: können sein – die einzigen Formen innerhalb der sozialen Medien, in denen man wirklich dem eigenen Befinden und Wollen folgen kann, sei es inhaltlich oder in der Art und Weise, wie man Einfluss nehmen kann auf die Stimmung, die man sich darin wünscht. (Hab deinen Blog gerade über blogs50plus entdeckt.)