Die Welt um mich herum in Fotos und Texten

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Ein Blog, das ich empfehlen kann

Es gibt dort draußen viele Blogs, auch wenn es im Zeitalter der „Sozialen Medien“ eine nur noch selten genutzte Gattung der persönlichen Internetpräsenz ist. Manche Blog sind bekannt, viele nicht.

Im Rahmen der Blogwochen 2026 möchte ich ein Blog vorstellen, das mich immer wieder beruhigt und zum Nachdenken bringt: Chellinchen

Gestartet als persönliches Reiseblog für Familie und Freunde und lange nur dafür genutzt, ist die Autorin mit der Zeit dazu übergegangen, auch Fotos, Gedanken und Beobachtungen dort festzuhalten. Es ist ein ruhiges Blog.

Etwas fasziniert mich dort besonders: die sogenannte Blackoutpoetry, über die ich überhaupt auf das Blog aufmerksam geworden bin.

Das sind Seiten aus Büchern, auf denen der gesamte Text bis auf ein paar einzelne Worte mit kräftigen Farben übermalt ist. Die noch übrigen, verstreut auf dem Blatt liegenden Worte ergeben dann einen neuen Zusammenhang. Es lässt sich daraus nicht auf den ursprünglichen Inhalt schließen, was sicher auch gar nicht beabsichtigt ist.

Ich sitze dann vor dem Bildschirm, gucke lange auf diese Kunstwerke und denke, „Joh, schön isses.“

Und das finde ich in unserer hektischen Zeit sehr angenehm.


Dies ist ein Beitrag zu den Blogwochen 2026, die von Robert, Benedikt und Dirk angeregt wurden. Mehr dazu auf Roberts Blog.

ActivityPub installiert

Hmm, ich habe jetzt auch mal das ActivityPub Plugin für mein Blog aktiviert…

Ehrlich gesagt ist das wieder etwas, was ich nicht so 100% verstehe, aber grundsätzlich gut finde. Damit ist mein Blog nämlich Teil des Fediverse, Leser können ihm dort folgen und Einträge kommentieren. Und das wird dann hier angezeigt.

Der Fediverse Benutzername ist: (@)51nord(.)me(@)51nord(.)me (sieht komisch aus, ist aber so und natürlich ohne die Klammern. WordPress ist zu blöd dafür und übersetzt das in eine Webadresse. 🤮)

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Änderungen, viele Änderungen

Aktuell arbeite ich mein Blog auf Datenstrom Yellow (https://datenstrom.se/de/) um, eine schlanke Blog Software, die sich auf das Wesentliche konzentriert: Blogeinträge. Alternativ lässt sich damit auch ein eigenes Wiki erstellen und pflegen. Sehr praktisch, wer sowas braucht.

Texte können online geschrieben und bearbeitet werden, lassen sich aber auch mit jedem Texteditor am PC erstellen und dann per FTP auf die Webseite hochladen.

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Blogeintrag als Kommentar

Auf ihrem Blog hat sich Rita-Graciela Werner über mangelnde Antworten von zu vielen Menschen und bei zu vielen Gelegenheiten ausgelassen.

Sie beklagt, daß man sich oft Gedanken macht und Projekte entwickelt, dieses Sachen anderen vorstellt und keine Reaktion erfolgt. Nichts. Einfach nur Schweigen.

Rita meint, daß mit dem nicht antworten beide Partner verschwinden, füreinander unsichtbar werden. Es findet keine Kommunikation statt und Stille breitet sich aus.

Ich hätte gerne einen Kommentar abgegeben, aber dafür hätte ich auf ihrem Blog einen Account anlegen müssen. Für wahrscheinlich nur einen Eintrag finde ich das unnötig. Deswegen erfolgt meine Antwort hier, jetzt und ausführlicher.
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Mein persönlicher Rückblick auf die Blogwochen

Als ich irgendwann im April auf Mastodon von den Blogwochen gelesen habe, wurde ich neugierig. Ich hatte bisher nie an solchen gemeinschaftlichen Aktionen teilgenommen, wollte aber mal schauen, ob das was für mich ist.

Die Themen klangen interessant, teilweise hatte ich direkt Ideen für einen Text. Also, was sollte schon schief gehen?

Und heute, 6 Monate später muß ich sagen, es hat sich wirklich gelohnt, mitzumachen und auch regelmäßig zu jedem Thema etwas zu schreiben. Nicht immer tief schürfendes, der ein oder andere Text war auch eher etwas bemüht. Aber zu jeder Frage der Blogwochen hatte ich Ideen und konnte diese ausformulieren. Darauf bin ich schon recht stolz, denn eine Sache über lange Zeit und regelmäßig zu verfolgen, ist sonst nicht so meins.

Interessant und lehrreich fand ich, die Gedanken anderer zu lesen. In dem ein oder anderen Blog bin ich länger hängen geblieben und habe weitere Einträge gelesen. So unterschiedlich Themen, Schreibstil und Länge der Einträge anderer Blogger sind, im Endeffekt sind wir doch gleich: wir schreiben uns von der Seele, was uns beschäftigt und hoffen auf Reaktionen der Leser.

Gleichzeitig hat mich diese Erfahrung ermutigt, wieder mehr in mein Blog zu schreiben und so kamen dieses Jahr schon mehr Einträge zusammen, als in den letzten 3 Jahren zusammen.

Würde ich nochmal bei so einer Aktion mitmachen? Wahrscheinlich schon, es kommt halt auf das Thema an. „Schaung ma moi, dann seng mas schon“, wie man in den südlichen Gefilden unseres Landes so sagt.

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Dies ist der letzte Beitrag zu den BlogWochen2025, die von Robert, Dirk und Benedikt zum Jubiläum ihrer Blogs initiiert wurden. Mehr dazu auf Roberts Blog.

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