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Die Welt um mich herum in Fotos und Texten

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Auf nach China

Im Freundeskreis herrscht große Aufregung und Sorge: eins unserer Patenkinder geht nach China.

Nun könnte man meinen, daß heutzutage viele wegen Arbeit oder Studium nach China ziehen, es ja nicht sooo weit aus der Welt ist und man sich da doch nicht verrückt zu machen brauche. 

Aber das „gehen“ meint der Bursche wortwörtlich: mit Rucksack, Isomatte und Schlafsack macht er sich zu Fuß (und per Anhalter) auf den langen beschwerlichen Weg. Geplant ist, über Russland, Usbekistan und die Mongolei zu gehen, Krisengebiete werden vermieden.

Die nötigen Papiere und Impfungen hat er besorgt, die Reisekasse ist durch den Verkauf „unwichtiger“ Dinge gut gefüllt. Es kann also jeden Tag losgehen. 

Während sich die Anderen sorgen, wie der Junge mit Blasen an den Füßen, Wetter und fremden Sprachen zurecht kommt, bin ich von den Entfernung und möglichen Dauer der Reise erschlagen: Luftlinie sind es mehr als 7500 km (etwa ein Drittel des Erdumfangs) und andere Wanderer haben für die Strecke 1-2 Jahre gebraucht. Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, wie man so weit und so lange laufen kann.

Aber egal, ob unser Patenkind den ganzen Weg schafft oder vorher merkt, daß es doch nicht so ist wie erwartet und die Sache abbricht, er hat auf jeden Fall gewonnen: er hat etwas gemacht und erlebt, was sich nicht viele Menschen trauen. Dafür habe ich größten Respekt!

Streit mit der Katze

Weil ich mich auf ihren Lieblingsschlafplatz gesetzt habe (der eigentlich mein Lieblingssessel ist), springt Pauline auf meinen Schoß und legt sich auf mich.

Und entgegen ihren sonstigen Schlafgewohnheiten dreht und wendet sie sich herum, wackelt mit den Ohren an meinem Arm entlang, stöhnt, schnauft und drückt energisch gegen mich. Es ist klar und deutlich, daß ich ihr im Weg bin und gefälligst den Sessel freigeben soll.

Mistviech!

Stadtverschönerung

Was kann eine vergammelte Wand besser verschönern als ein freundliches flauschiges Schaf?

Und außerdem versüßt mir dieses entzückende Bild den Morgen. So ist allen geholfen.

Japanische Weinbeere

Die Japanische Weinbeere gehört zur Familie der Rosengewächse und ist im asiatischen Raum beheimatet.

Bereits im 19. Jahrhundert wurde sie in Europa und Nordamerika eingeführt.

Die sehr leckeren Früchte lassen sich gut essen oder zu Gelee und Marmelade verarbeiten.

Die Weinbeere gedeiht gut an sonnigen Standorten auf kalkhaltigen Böden.

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