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Die Welt um mich herum in Fotos und Texten

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Deep Purple – Fireball

Heute vor 45 Jahren wurde Fireball veröffentlicht.

Zwischen dem wegweisenden und krachenden „Deep Purple In Rock“ und dem Klassiker „Machine Head“ gelegen, geht dieses Album etwas unter.

Dabei enthält es mit Fools, No One Came oder No No No musikalisch recht ungewöhnliche Titel. Aber die waren wohl ihrer Zeit voraus und erfuhren deswegen nicht die ihnen gebührende Wertschätzung.

Auch Deep Purple haben bis auf The Mule lange Jahre keins der Stücke live gespielt.

Zum 25. Jubiläum gab es eine Neuausgabe, auf der zusätzlich unveröffentlichte Titel, B-Seiten und alte Studioaufnahmen enthalten sind.

Heute ist also die richtige Zeit, dem Album besondere Aufmerksamkeit zu schenken.

Skulpturenpark Waldfrieden

Mitten im Stadtgebiet Wuppertals und doch recht versteckt liegt der Skulpturenpark Waldfrieden. Das Gelände gehörte früher dem Unternehmer Kurt Herberts und verfiel nach dessen Tod. Im Jahr 2006 kaufte es der Künstler Tony Cragg und begann, seine Idee eines Parks mit Kunstausstellung zu verwirklichen.

2008 wurde der Park eröffnet, 2012 um ein angrenzendes Waldstück erweitert und beherbergt heute 40 Skulpturen, die alle unter freiem Himmel stehen sowie zwei Ausstellungshallen für nicht wetterfeste Exponate.

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5 Gründe, den Messenger zu wechseln

Nachdem WhatsApp mal wieder seine Nutzungsbedingungen zum Nachteil den Anwender geändert hat, sollte dem Letzten endlich klar sein, daß sich dieser Dienst ausschließlich um das eigene Wohlergehen und das der Mutter Facebook kümmert.

Die Webseite Netzpolitik hat ganz kompakt die Gründe aufgelistet, warum man WhatsApp spätestens jetzt den Rücken kehren sollte:

  • WhatsApp ist nicht kostenlos: Nein, auch wenn man die App kostenlos herunterladen kann – umsonst ist sie nicht zu haben. Dass man mit den eigenen Daten bezahlt, klingt inzwischen zwar abgedroschen – trifft den Nagel aber auf den Kopf. Was Facebook finanziell so erfolgreich macht, sind die umfassenden Informationen, die das Unternehmen über seine Nutzer und auch Menschen ohne Account sammelt – und die Fähigkeit, unsere Aufmerksamkeit, unsere Emotionen und unsere Informationen zu vermarkten.
  • Endlich mit ruhigem Gewissen chatten: Anders als WhatsApp sind viele Alternativen Open-Source-basiert. Das heißt, dass der Quellcode der Programme einsehbar ist und von unabhängigen Experten geprüft werden kann. Man muss sich also nicht auf Versprechen verlassen, dass wirklich hohe Sicherheitsstandards zum Einsatz kommen, sondern kann sich wirklich sicher sein.
  • Es ist so einfach: Viele Alternativen zu WhatsApp sind inzwischen genau so einfach zu bedienen und verfügen über gleiche oder ähnliche Features wie der Marktführer. Weder für die Installationen noch für die Anwendung benötigt man heute noch technisches Fachwissen.
  • Gegen den intransparenten Monopolisten: WhatsApp gehört Facebook. Das Unternehmen beherrscht mit seiner Netzwerkplattform, seinen beiden Messengern und seinem Fotodienst Instagram weite Teile des Social-Media-Marktes. Während der Konzern mit den Informationen über Nutzer Millardengewinne macht, ist er gleichzeitig für seine eigene Intransparenz bekannt. WhatsApp musste sogar erst gerichtlich dazu verdonnert werden, die AGB und Datenschutzbestimmungen auf deutsch bereitzustellen. Und auch wenn es bequem ist, (fast) alle Menschen über eine App erreichen zu können: Wo ist eigentlich das Problem, wenn sich die Kontakte nun auf zwei Dienste verteilen? Eine App mehr oder weniger macht für die meisten Smartphone-BesitzerInnen nun wirklich keinen Unterschied, gerade wenn man sich darauf verlassen kann, dass sie sicher und datensparsam sind.
  • Vorangehen lohnt sich: Auch wenn es für manche unvorstellbar scheint: Ein Leben ohne WhatsApp ist möglich. Wirklich wichtige Menschen werden folgen oder es werden sich andere Kommunikationsmöglichkeiten mit ihnen auftun. Und vielleicht wirkt sich Reduktion der täglichen Kommunikationspartner ja sogar positiv auf das eigene Wohlbefinden aus. Noch wichtiger aber ist: Wenn alle darauf warten, dass sich von allein etwas ändert, wird nichts passieren. Nur wenn es starke Zugpferde gibt, die vorangehen und WhatsApp verlassen, kann Bewegung in die Sache kommen. Vielleicht hilft es, mit der Überzeugungsarbeit erstmal im persönlichen Nahbereich anzufangen und guten FreundInnen deutlich zu kommunizieren, dass es einem wichtig ist, den Draht zu ihnen zu behalten. Bei der Gründung gemeinsamer Gruppenchats darauf zu bestehen, einen datensparsamen Messenger zu nutzen, kann hingegen nützlich sein, auch entferntere Bekannte auf Alternativen zu stoßen.

Quelle: Netzpolitik

Leider sprechen die Schreiber von Netzpolitik keine Empfehlungen für Alternativen aus. Ich nutze seit langem Threema und Telegram und bin mit beiden sehr zufrieden.

Threema hat den großen Vorteil, ohne Angabe einer Telefonnummer die Verbindung zwischen den Gesprächspartnern aufzubauen. Wenn man dann noch bei einem persönlichen Treffen einen speziellen QR Code in der App gegenseitig austauscht, kann man immer sicher sein, wirklich mit dem jeweiligen Gegenüber verbunden zu sein. Dieses und andere Features muß man einmalig mit knapp 3€ bezahlen. Threema läuft auf Apple, Android und Windows Smartphones.

Telegram unterstützt neben den bekannten mobilen Betriebssystemen ebenfalls die Desktop Versionen von Windows, Mac OS X und Linux und ist kostenlos und werbefrei erhältlich.

Dieser Eintrag wurde unter einer Creative Commons BY-NC-SA 4.0 Lizenz veröffentlicht.

Kaweco V15, BB-Feder

Den Kaweco Füller habe ich vor gut einem Jahr in der Firma abgestaubt. Mich wundert, daß ich über dieses Modell überhaupt keine Informationen im Internet gefunden haben.

Er kam in einer original Kaweco Schachtel mit dem Aufdruck „V11“, auf dem Füller selbst steht aber klar und deutlich „V15“.

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