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Die Welt um mich herum in Fotos und Texten

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45 Jahre „Who Do We Think We Are“

Das Jubiläum war bereits im Februar und es spricht für das Album, daß ich es vergessen habe.

Es erschien 1973, kurz bevor ich Deep Purple überhaupt kennenlernte und sie sich (das erste mal) trennten. Von daher war der Titel für mich lange Zeit Programm.

Das Album zählt nicht zu meinen Favoriten; ich finde es musikalisch recht sperrig und düster: weder hat es die brachiale Kraft von „In Rock“ noch die geniale Leichtigkeit von „Machine Head“.

Im Jahr 2000 erschien eine Remastered Edition, die kaum neues Material lieferte. Sie enthält aber mit „Painted Horse“ einen meiner Lieblingssongs.

 

Einkaufswagen 2018

Glücklicherweise habe ich mir angewöhnt, in der Mittagspause etwas spazieren zu gehen. So kam mir nach langer Zeit endlich mal wieder ein verlassener Einkaufswagen vor die Linse.

Bearbeitet mit VSCOcam

 

Trecker fahren

Es ist wieder soweit: der Metzger hat die Treckerwurst im Angebot und ich kaufe glücklich ein paar Scheiben.

Man könnte jetzt fragen, ob ich 6 oder (fast) 60 Jahre alt bin, aber das Motiv ist einfach passend zum heraufziehenden Frühling und lecker schmeckt die Wurst ja auch noch.

Warum eine Smartwatch?

Als mein Chef mir vor einem halben Jahr seine Apple Watch geliehen hat, bin ich recht schnell darauf gekommen, daß ich damit etwas gegen meine Bequemlichkeit tun kann.

Nun besteht bei mir wirklich nicht die Gefahr, daß ich sinn- und verstandlos durch die Gegend hetze und das nur mit einer Apple Watch leisten kann. Aber ich habe gemerkt, daß ein paar dezente Hinweise der Uhr Anregung sein können, mich mehr zu bewegen.

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Die Sache

Ob er sich denn auch sicher dabei sei, fragten ihn die Menschen.

Wobei? fragte er zurück, da ihm bisher nichts besonderes zugetragen wurde.

Das sei aber seltsam, daß er sich damit nicht auskenne, antwortete man ihm. Wo er doch so belesen und weit gereist sei, da habe man erwartet, daß er wisse, worum es ginge, wie bedeutend und wichtig das Ganze sei.

Wieder fragte er, wovon sie sprächen, bekam aber keine erschöpfende Antwort.

Man habe überlegt, ihn mit der Sache zu betrauen, müsse jetzt aber erkennen, daß er wohl der falsche dafür sei. Er habe die Menschen um ihn herum wohl getäuscht, warf man ihm vor. Er sei nicht der, für den er sich ausgebe.

Verzweifelt versuchte er in Erfahrung zu bringen, worum es ginge. Doch seine Informanten schüttelten nur den Kopf und ließen ihn ratlos zurück.

So kam es, daß er einsam und bedrückt die Stadt verließ und nie mehr gesehen wurde.

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