51 Nord

Die Welt um mich herum in Fotos und Texten

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Projekt 365 Juni

Die Rückkehr zur Arbeit hat die Möglichkeiten für Motive etwas erweitert. Trotzdem sind diesen Monat zwei Verlegenheitsfotos dabei: am 07. und am 24. Dafür habe ich weniger runde Objekte abgelichtet. Was mir etwas fehlt, sind Aufnahmen mit weitem Blick, wie am 23.

 

Zurück auf der Arbeit

Ich bin angenehm überrascht, wie gut die Firma die Corona-Schutzregeln umgesetzt hat und daß sich die Kunden und Kollegen auch daran halten:

  • an allen Eingängen stehen Desinfektionsmittel bereit
  • überall hängen Poster mit Schutzhinweisen
  • alle tragen Stoffmasken
  • Bereiche, in denen Kundenkontakt herrscht, sind mit Spuckschutzfolien abgetrennt

So fühle ich mich recht gut geschützt.

Projekt 365 Mai

Hmm, fast die Hälfte der Fotos zeigen runde Objekte. Das wird auf die Dauer langweilig, da muss ich aufpassen.

 

Wichtige Erkenntnisse

Ich habe in der Coronazeit ein paar Erkenntnisse gewonnen, die mich nicht unbedingt überrascht, aber doch sehr erfreut haben:

  • ich langweile mich nicht, wenn ich nicht zur Arbeit muss.
    Das war mir grundsätzlich aus jedem Urlaub schon klar, aber diesmal war ein Ende ja erstmal nicht abzusehen.
    Anfangs hatte ich Sorge, daß mir die Zeit lang werden würde, aber schnell habe ich mich umgestellt und lange vernachlässigte Sachen gemacht: Bücher- und Musik-Datenbanken aktualisiert, mehrere Bücher gelesen, Briefe geschrieben, stundenlang Musik gehört.
  • meine Frau und ich streiten uns nicht, auch wenn wir tagtäglich zusammen sind.
    Wenn man die ganze Zeit zusammen in der Wohnung hocken muss, kann es leicht zu Reibereien kommen. Wir haben aber viel gemeinsam gemacht (Gartenarbeit, Fernsehen, kochen und backen) und uns dabei gegenseitig unterstützt und ergänzt.

Das läßt mich noch mehr auf die in ein paar Jahren erreichte Rentenzeit hoffen.

Viel Durst

„Schon wieder leer“.

Traurig gucke ich in meine Tasse.

„Du trinkst zuviel“, sagt das Känguru vorwurfsvoll.

„Als Bewohner trockener Landstriche kannst du da nicht mitreden.“

Ächzend stehe ich auf, schlurfe seufzend in die Küche und drücke im Vorbeigehen die Tür des Altpapierschrankes zu.

„Das Zeug müßte auch mal entsorgt werden,“ rufe ich ins Wohnzimmer, während ich mir frischen Tee eingieße. „Vielleicht könntest du das in deinem Beutel…“

„Vergiß es, Alter“, fällt mir das Känguru gelangweilt ins Wort.

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