Was wäre das Weihnachtsfest ohne Plätzchen von Muttern? Und natürlich in einer alten, (familien)historischen Dose!

Die Welt um mich herum in Fotos und Texten
Was wäre das Weihnachtsfest ohne Plätzchen von Muttern? Und natürlich in einer alten, (familien)historischen Dose!

Vorhin klingelte es an der Tür und als wir aufmachten, stand ein Karton mit Geschenken davor. Niemand war zu sehen, nur die Haustür fiel ins Schloß.
Also gibt es das Christkind doch!

Anfang des Monats hatte ein Mädchen aus unserem Bekanntenkreis Geburtstag. Wir hatten eine tolle Karte mit lustigem Bärenbild, wo als Besonderheit eine Minitüte Gummibärchen draufgeklebt war. Daß dadurch Mehrporto fällig war, war uns der Spaß wert.
Letzte Woche rief das Kind an, um sich zu bedanken. Und dabei berichtete sie erboßt, daß die Post ihren Brief kaputt gemacht und die Gummibärchen geklaut habe. Der Brief war von der Post zugeklebt worden "Beim Versand beschädigt". Allerdings war der Umschlag aufgerissen und die Tüte mit den Bärchen säuberlich aufgeschnitten.
Hallo!?! Gehts noch?! Die Postangestellten verdienen doch nicht so wenig, daß sie einem Kind die Süßigkeiten klauen müssen, oder? Und wenn der Täter nach Geld gesucht haben sollte, hätte er doch spätestens bei Anblick der Gummibärchen aufhören müssen. Ich kann sowas nicht verstehen.
Ich hoffe nur, der alte Spruch meiner Oma "Unrecht Gut gedeiht nicht" hat sich bewahrheitet und der Dieb mächtig Magenschmerzen gekriegt!
Gestern kam Post von eBay: für jeweils 100 Sterne bei meinen Bewertungen gab’s einen Magnetstern. Ist doch nett!


Solche Sachen gibt es heute leider nicht mehr zu kaufen. Im Zeichen von geilem Geiz ist niemand bereit, für Handwerkskunst zu zahlen. Lieber stellen sich die Leute irgendwelchen Plasteschrott aus Asien in die Hütte.
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