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Die Welt um mich herum in Fotos und Texten

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Schon wieder der Einkaufswagen

Ich hätte es nie erwartet: heute morgen stand wieder der einsame Einkaufswagen auf dem Bürgersteig in der Nähe der Firma.
So unglaublich es sein mag, ich habe auch diesmal nichts damit zu tun! Entweder möchte mich ein unbekannter Gönner erfreuen oder es leben Vollasis in der Gegend.

Wie dem auch sei, es ist ein wunderbares Motiv!

 

Neue Katzen

Durch Zufall erfuhren wir von einer Bekannten, daß ein Züchter, von dem sie letztes Jahr eine Katze geholt hat, wieder Jungtiere abzugeben hat. Sie hat direkt den Kontakt hergestellt und wir wurden für gestern zum Ansehen der Kleinen eingeladen.

Eigentlich wollten wir erst mal mit einer neuen Katze warten. Aber gucken kann man ja mal. Und wer Katzen kennt, weiß wie schnell und einfach sie sich einem ins Herz schleichen.

Wir entscheiden uns für einen Kater (Foto oben) und eine gestreifte Katze. Nach längerer Überlegung stehen auch die Namen fest: Gorshi (Kater) und Pebbles (Katze).

Am Ende des Tages

…bleibt immer soviel Altpapier übrig.

Fast jeden Tag landen Kataloge, Prospekte und Werbezeitungen in unserem Briefkasten. Viele sind erwünscht, manche nicht.

Über kurz oder lang landet aber alles im Altpapier. Das ist wirtschaftlich und umwelttechnisch völliger Unsinn: Papier, Druckerfarbe, Verpackung, Porto, Versand oder Auslieferung, Entsorgung sind Sachen, die unnötig Rohstoffe und Energie verbrauchen.

Ich kann mich doch genauso gut per Onlinekatalog oder PDF informieren. Klar, auch dabei wird Energie verbraucht. Aber einen Computer kauft man nicht täglich und Strom läßt sich umweltfreundlich herstellen. Man muß einfach nur mal anfangen.

 

Enten auf Abwegen

Große Aufregung zur Mittagszeit: eine Ente watschelte mit ihren Küken auf unseren Hof und bei den benachbarten Schreinern in die Halle. Glücklicherweise waren die unterwegs und ihre Maschinen liefen nicht.

Von allen Seiten riefen nun die Kollegen „Wir müssen die Enten retten. Die finden doch nie den Weg zum Wasser.“ Harte Kerls, legalen und illegalen Drogen nicht abgeneigt, langjährige Erfahrungen mit Polizei, Staatsanwälten und Knast, hatten Tränen der Rührung in den Augen. „Ruf doch mal im Tierheim an oder die Feuerwehr oder Polizei! Da muß doch jemand helfen können.“

Gesagt, getan. Beim Tierheim lief nur ein Anrufbeantworter und die Feuerwehr verwies mich ans Ordnungsamt. Dort wollte der nette Mitarbeiter nochmal im Tierheim nachhören.

Minuten später kam sein Rückruf „Das Tierheim will dafür nicht rauskommen. Sie sollen die Enten vorsichtig vom Gelände scheuchen. Die Mutter darf nicht wegfliegen, dann sind die Küken verloren.“

Diese Information weckte in den Kollegen ungeahnte Kräfte: da der örtlich Fluß nur über mehrer Straßen zu erreichen ist, sollten die Enten eingefangen und per Auto transportiert werden. Mit aufgespannten Decken trieb man die Federviecher langsam zusammen und setzten eins nach dem anderen in einen großen Umzugkarton. Die Aktion dauerte über 30 Minuten, da die Tiere nicht so wollten wie sich unsere Jungs das vorstellten. Endlich war es geschafft. Deckel zu und die kleine Familie wurde zum Gewässer gebracht.

Hinterher gab es ausgiebige Manöverkritik. Fest steht, daß die nächsten Enten innerhalb von 10 Minuten gefangen und reisefertig sind. Also rein theoretisch…

Diese Geschicht beweist erneut, wenn man persönlich betroffen ist, können die Kollegen extrem sorgfältig und ideenreich arbeiten, haben Ausdauer und es passiert weder Mensch und noch Tier etwas.

 

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