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Die Welt um mich herum in Fotos und Texten

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1. Geburtstag

Heute (na ja, eigentlich am 29.2., aber den gibt’s ja dieses Jahr nicht) sind die beiden Flauschies 1 Jahr alt geworden.

Diese 12 Monaten waren logischerweise geprägt von den größten Veränderungen in ihrem Leben: Aufwachsen von einem winzigen Fellbündel zu einer stattlichen Flauschekatze, Umzug vom Elternhaus in unsere Wohnung, das Treffen neuer Menschen und Nachbarkatzen, der erste Tierarztbesuch, die Kastration, das erste Silverster usw.

Alles haben sie neugierig begutachtet und (bis auf die Silvesterböllerei) gut überstanden.

Abschied von Eva

Ende Januar ist die Kollegin Eva beim Sport ohmächtig geworden. Obwohl sie kurz darauf wieder zu sich kam, war sie so verwirrt, daß die anderen zur Sicherheit einen Krankenwagen riefen.

Im Krankenhaus haben die Ärzte einen Hirnschlag festgestellt und sie ins künstlichen Koma gelegt. Es war ein Schock für alle Mitarbeiter und obwohl ich sie nur vom Sehen kannte, war ich auch sehr betroffen. Da sie in der Nähe der Firma wohnte, kam ich jeden Morgen an ihrem Auto vorbei und habe dann immer ein kurzes Gebet für sie gesprochen.

Leider haben alle guten Wünsche nicht geholfen. Nach einer Woche hatten die Ärzte keine Hoffnung mehr; das Gehirn war zu schwer geschädigt und die vitalen Funktionen wurden nur noch künstlich erhalten. Schweren Herzens hat die Familie dem Abschalten der Maschinen zugestimmt.

Eva ist im Alter von nur 44 Jahren gestorben.

 

Degustation, die dritte

Am Wochenende habe ich die letzte Flasche aus der großen Sammlung vom letzten Jahr geöffnet: einen Chateau du Tertre von 1999 (im Foto links).

Nachdem der letzte Versuch gründlich fehlgeschlagen war, war ich auf alles gefaßt. Der Korken ließ sich gut entfernen und aus der Flasche roch es angenehm erdig. Der Geschmack war ebenfalls sehr erdig und vollmundig.

Allerdings stellte ich bereits nach einem halben Glas fest, daß die 13% Vol. auf dem Etikett nicht zuviel versprochen waren bzw. die Lagerung wohl noch ein paar Prozente draufgepackt hatte. Eine wohlige Wärme breitete sich in meinem Körper aus und alles war ganz leicht. Wobei, der Weg durch die Wohnung war plötzlich sehr schmal geworden…

Dieser Wein gehört zu den hochklassigen Weinen, ist also nicht für mal eben zwischendurch, zum ordinären Runterkippen. Man muß in Ruhe ihn genießen!

Hier kommt ein Karton

Im Gegensatz zu unseren früheren Katzen, sind Pebbles und Paulinchen von Kartons absolut fasziniert.
Wenn ein Paket ankommt und wir es öffnen, hängen sie immer mit dem Kopf dazwischen. Und natürlich muß man dann sofort Größe und Bequemlichkeit testen. Wobei dieser Karton aber auch für sie war: darin kamen die neuen Katzennäpfe.

 

Nervige Meldung

Daß das Auto recht oft mit Hinweisen nervt, habe ich ja schon verschiedentlich berichtet.
Das mag beim anstehenden Ölwechsel ja noch einigermaßen nachvollziebar sein, aber mit Licht- und Tonsignal auf den fast leeren Tank hinzuweisen, ist doch völliger Schwachsinn!

1. Bestimme immer noch ich, wann ich (abhängig von den Spritpreisen) tanke
2. Wer diese wichtige Anzeige nicht im Blick hat, verdient es auch, mit leerem Tank liegenzubleiben
3. Muß doch wirklich nicht jede Kleinigkeit auf diese Art groß aufgebauscht werden

Der Bordcomputer zeigt aktuell eine mögliche Reststrecke von 71 km an. Im Stadtverkehr völlig ausreichend, um zum günstigen Zeitpunkt zu tanken.

 

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