Graumelierter Teppichboden mit orangen Punkten.
Drei helle, schmale Sessel mit hohen Armlehnen.
Drei schwarze Stühle mit Armlehnen, Rückenlehne und Sitz stoffbezogen.
Sessel und Stühle sind unregelmäßig aufgereiht: Stuhl, zwei Sessel, Stuhl, Sessel, Stuhl
Davor ein niedriger Glastisch mit Chromgestell, darauf drei leuchtende rote Werbehefte, im Halbrund ausgelegt.
Graue Trennwände mit silbernen Rahmen, ca. 1,80 m hoch.
Schräg links gegenüber der Sitzgruppe ein Prospektständer mit silbernem Rahmen.
Prospekte in hellem grün mit Fotos von lachenden Menschen in jedem Alter, vom Baby bis zur Oma.
Prospekt mit zwei Männern in Anzug, die gestikulierend auf einen Laptop gucken.
Links an der Wand eine große gelbe Box mit rotem Aufkleber „1. Hilfe“.
Darüber ein DIN A3 Poster, gerahmt, mit 1. Hilfe Infos und Notfalltelefonnummern.
Abgehängte, hellgrau gemusterte Decke mit silbernen Metallquadraten für Lüftung und Lampen.
Große viereckige Ausschnitte, die bis zum Dach hochreichen und am oberen Ende in ferngesteuerten Dachluken enden.
Leises Stimmengewirr, Rascheln von Papier, vereinzeltes Telefonklingeln, Bürogeräusche.
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Nachdem ich mit dem VC-20 sehr gut zurecht kam und mich immer weiter in das Gebiet der Computer einarbeitete, kam der Gedanke auf, daß ein tragbarer Rechner doch auch schick wäre.
Meine Wahl fiel auf den Sharp PC-1251, ein sogenannter Pocket Computer, den ich mit der Drucker-Rekorder Einheit erweiterte.
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Ausgestattet mit 4 KB Speicher, Kassettenrekorder und Drucker bot das Gerät mir die Möglichkeit, wichtige Programme und Daten jederzeit bei mir zu haben und bei Bedarf auch auszudrucken. Rechner und Erweiterungseinheit brachten zusammen etwa 700 Gramm auf die Waage und machte das System recht gut tragbar.
Ich hatte das Gerät öfters mit zur Arbeit, konnte aber keinen Kollegen von den Möglichkeiten dieser und ähnlicher Computer überzeugen. Man lächelte nur nachsichtig über mich.
Die Bedienung über die winzigen Tasten und das einzeilige Display machten die Arbeit jedoch nicht einfach. Wie lange ich das Gerät besessen habe und was dann damit geschah, weiß ich heute nicht mehr.
Es gab noch mehr, aber diese drei sind die schönsten, wichtigsten und überraschensten Geschenke dieses Jahr für mich:

- Marc-Uwe Kling: Die Känguru-Trilogie, drei Bände im Schuber von meiner Frau
- „Together“, eine Willowtree Skulptur von meinem Schwager
- De Atramentis Brombeerdufttinte von einer lieben Brieffreundin
DeskPM hat sich dem Minimalismus verschrieben: alles, was beim Schreiben stören könnte, wird ausgeblendet bzw. ist erst gar nicht vorhanden.
Grundsätzlich eine gute Idee. Seltsamerweise betrifft das Ausblenden auch die komplette obere Fensterzeile mit dem Dateinamen.

Das ist schon recht ungewöhnlich. Klar, ich weiß, an welchen Text ich arbeite, aber muß das wirklich sein? Vor allem, weil die Zeile automatisch wieder erscheint, sobald man die Maus bewegt. Es ist also ein leichtes Hin- und Herflackern dort oben. Mag ich nicht!
März 1983: ich habe nach einiger Lieferverzögerung den Computer gekriegt. Für 500 DM bei Quelle gekauft. Jetzt nur noch an den Fernseher anschließen und los geht’s.
Das ist mein erster Tagebucheintrag zum Thema Computer. Vor über 30 Jahren war ich einer der wenigen Menschen, die sich überhaupt mit dieser ganz neuen Technik beschäftigten. Natürlich gab es in Firmen Großrechner, die Teile der täglichen Arbeit übernahmen. Aber für den Heimgebrauch war noch nichts auf dem Markt.
Bis die Firma Commodore den VC-20 und kurz darauf den C64 verkaufte. Diesen beiden Geräten stießen das Tor zur Computer Welt ganz weit auf und bereiteten den Siegeszug der persönlichen Computer vor.
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Das Foto entstand etwa ein Jahr später: zusammen mit einem Freund machte ich eine Nacht am Computer durch. Wir waren vielleicht die ersten Nerds, die sich wegen „diesem Computerkram“ die Nacht um die Ohren schlugen.