Die Welt um mich herum in Fotos und Texten

Kategorie: Technik (Seite 17 von 37)

Abschied

Am letzten Tag des Jahres hat sich mal eben noch ein technisches Gerät verabschiedet.

Nach 11 Jahren treuer Dienste hatte mein Radiowecker keine Lust mehr. Morgens wurde ich durch leise Musik geweckt. Da ich keinen Alarm eingestellt hatte, dachte ich erst, eine Katze hätte Unfug angerichtet. Aber das Gerät ließ sich überhaupt nicht mehr ausschalten.

Abhilfe schafft vorübergehend ein 21 Jahre alter Radiowecker, der allerdings die optische Symmetrie im Schlafzimmer total versaut.

 

Der Urahn des iPad

Nachdem ich mit dem VC-20 sehr gut zurecht kam und mich immer weiter in das Gebiet der Computer einarbeitete, kam der Gedanke auf, daß ein tragbarer Rechner doch auch schick wäre.

Meine Wahl fiel auf den Sharp PC-1251, ein sogenannter Pocket Computer, den ich mit der Drucker-Rekorder Einheit erweiterte.

 

Ausgestattet mit 4 KB Speicher, Kassettenrekorder und Drucker bot das Gerät mir die Möglichkeit, wichtige Programme und Daten jederzeit bei mir zu haben und bei Bedarf auch auszudrucken. Rechner und Erweiterungseinheit brachten zusammen etwa 700 Gramm auf die Waage und machte das System recht gut tragbar.

Ich hatte das Gerät öfters mit zur Arbeit, konnte aber keinen Kollegen von den Möglichkeiten dieser und ähnlicher Computer überzeugen. Man lächelte nur nachsichtig über mich.

Die Bedienung über die winzigen Tasten und das einzeilige Display machten die Arbeit jedoch nicht einfach. Wie lange ich das Gerät besessen habe und was dann damit geschah, weiß ich heute nicht mehr.

Softwaretest DeskPM

DeskPM hat sich dem Minimalismus verschrieben: alles, was beim Schreiben stören könnte, wird ausgeblendet bzw. ist erst gar nicht vorhanden.

Grundsätzlich eine gute Idee. Seltsamerweise betrifft das Ausblenden auch die komplette obere Fensterzeile mit dem Dateinamen.

Das ist schon recht ungewöhnlich. Klar, ich weiß, an welchen Text ich arbeite, aber muß das wirklich sein? Vor allem, weil die Zeile automatisch wieder erscheint, sobald man die Maus bewegt. Es ist also ein leichtes Hin- und Herflackern dort oben. Mag ich nicht!

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Mein erster Computer

März 1983: ich habe nach einiger Lieferverzögerung den Computer gekriegt. Für 500 DM bei Quelle gekauft. Jetzt nur noch an den Fernseher anschließen und los geht’s.

Das ist mein erster Tagebucheintrag zum Thema Computer. Vor über 30 Jahren war ich einer der wenigen Menschen, die sich überhaupt mit dieser ganz neuen Technik beschäftigten. Natürlich gab es in Firmen Großrechner, die Teile der täglichen Arbeit übernahmen. Aber für den Heimgebrauch war noch nichts auf dem Markt.

Bis die Firma Commodore den VC-20 und kurz darauf den C64 verkaufte. Diesen beiden Geräten stießen das Tor zur Computer Welt ganz weit auf und bereiteten den Siegeszug der persönlichen Computer vor.

Das Foto entstand etwa ein Jahr später: zusammen mit einem Freund machte ich eine Nacht am Computer durch. Wir waren vielleicht die ersten Nerds, die sich wegen „diesem Computerkram“ die Nacht um die Ohren schlugen.

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Kampf dem Spam

Seit kurzem erhalte ich auf eine Email Adresse, die ich ausschließlich für Onlinebestellungen nutze, Spam. In den Mails wird mir in korrektem Deutsch mitgeteilt, daß ich 2016 wahrscheinlich viel zu teuer versichert bin und günstigere Tarife nach Altersstufe gestaffelt aufgelistet. Nur um welche Art Versicherung es sich handelt, ist nicht ersichtlich.

Da ich diese Adresse nur bei bekannten und vertrauenswürdigen Händlern einsetze, habe ich dort in den letzten ca. 5 Jahren nie Probleme mit Spam gehabt. Wie diese Adresse jetzt in die Hände eines Spamversenders gelangt ist, bleibt Spekulation.

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