Die Welt um mich herum in Fotos und Texten

Kategorie: Technik (Seite 15 von 37)

Opinel – Apfel

Ein nach alter französischer Handwerkstradition hergestelltes Opinel Taschenmesser gräbt sich durch einen deutschen Bioapfel.

Das Ergebnis erfreut meinen Gaumen. (Auch wenn der Apfel recht mehlig war.)

Nach dem Gebrauch das Messer reinigen: Klinge und Griff mit Olivenöl abputzen, fertig. So bleibt es geschmeidig und riecht gut.

Ewiger Kalender

Solange ich denken kann, stand dieser Kalender auf Opas Schreibtisch. Es war morgens immer sein erste Handlung, das Datum umzustellen. Danach konnte der Tag beginnen.

Wie alt das Teil ist, weiß ich nicht. Vielleicht in den 1930er Jahren gekauft, kann ich persönlich nur für die letzten 40 Jahre garantieren.

Nach Opas Tod verschwand der Kalender bei Oma im Schrank und wurde nicht mehr genutzt. Nach ihrem Tod geriet er in Vergessenheit, bis Vater mich vor einigen Jahren fragte, ob ich ihn haben wollte.

Ich nutze ihn zwar auch nicht, aber er erinnert mich immer an meine Kindheit und die Menschen, die in meinem Leben wichtig waren.

Von Haien und Getränkeautomaten

Wir sitzen schweigend im Büro, jeder starrt auf seinen Bildschirm. Die Telefone schweigen, die Kollegen im Lager nebenan ausnahmsweise auch (was ein Wunder ist).

Nach langer Zeit holt Kollege Stefan tief Luft „Hmm, es werden mehr Menschen durch Getränkeautomaten erschlagen als von Haien getötet.“

Ich bin verwirrt über die Störung und mein Hirn braucht einige Zeit, die Information zu verarbeiten. „Ach was?“ entgegne ich dann.

„Ja,“ antwortet er, steht auf und stützt sich auf die Lehne seines Bürostuhls, „es sterben pro Jahr ca. 4 Menschen durch Haiangriffe, aber wesentlich mehr verrecken unter einem Getränkeautomaten.“

„Ok, das kann ich nachvollziehen“, meine ich gedehnt, „schließlich trifft man in unserer Kultur auch wesentlich öfter auf einen Getränkeautomaten als auf einen bissigen Hai.“

„Ne, ne, das stimmt nicht!“, schaltet sich Kollege Markus in das Gespräch ein. „Ich verweise da auf die bekannte Dokumentation ‚Sharknado‘, in der gezeigt wird, wie sich Haie auch an Land und in der Luft fortbewegen.“

„Tjaaa,“ überlegt Kollege Stefan, „vielleicht könnte man die Getränkeautomaten unter Wasser aufstellen, dann fallen sie nicht so schnell um.“

„Eine gute Idee. Wobei… auf dem Weg zum Getränkeautomaten werden ja dann wieder mehr Menschen von Haien getötet“, gebe ich zu bedenken.

„Das ist richtig,“ entgegnet Kollege Stefan, „träfe aber nur die Menschen, die sich nicht frühzeitig im Getränkehandel mit Getränken bevorratet hätten. Das wäre wohl unter ‚Nur die Harten kommen in den Garten‘ zu verbuchen.“

„Aber,“ wirft Kollege Markus ein, „wenn die Getränkeautomaten dann auf die Haie fallen, gleicht sich das ja wieder aus, dann wird das ja eine reine Null-Nummer.“

„Hmmm, ja“ nickt Kollege Stefan zustimmend und ich brumme „Joh, auch wieder wahr“.

Einen Moment herrscht tiefe Stille, dann drehen wir uns seufzend um und starren wieder auf unsere Monitore.

Fast ein Bürorechner

Nachdem ich mit dem VC20 einige Zeit rumgespielt und seine Möglichkeiten ausgereizt hatte, kaufte ich mir Anfang 1985 den nächsten Rechner. Dabei übersprang ich den damals schon berühmten C64 und griff zu dessen Nachfolgemodell, dem Commodore 128.

Optisch und technisch näher an einem Bürorechner, entsprach er mehr meinen Wünschen: ich wollte Texte schreiben und Datenbanken füllen.

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