Die Welt um mich herum in Fotos und Texten

Kategorie: Stadt (Seite 8 von 35)

Versaute Werbung

Seit Tagen laufe ich an dieser Werbetafel vorbei und jedesmal kriege ich Kopfkino.

Sie „Na, Schatz, war ich gut?“

Er „Baby, das war der beste Blowjob seit langem. Komm, spül mit Sekt nach.“

Vielleicht bin ich ja auch nur ein schmutziger alter Mann, aber hat irgendjemand diese Werbung mal kritisch geprüft, bevor sie großflächig plakatiert wurde?

Baumkohl

Es ist wieder Rosenkohlzeit. Ein nahrhaftes Gemüse, das auf viele verschiedene Arten zubereitet werden kann.

Was jedoch nur wenige Menschen kennen, ist der Baumkohl. Diese Köstlichkeit wächst wild an Baumstämmen und ist nur selten zu finden.

Wenn der Kohl reif ist, fällt er verzehrfertig im Netz vom Baum und braucht nur aufgesammelt werden.

Geparkt… oder so

Rechts und links, knapp außerhalb des Bildes, stehen große, dicke Bäume. Normalerweise passen in diese Lücke drei Kleinwagen (etwas dichter geparkt) oder zwei große Autos (mit einigem Leerraum).

Nun hat sich rechts ein Mopedfahrer beim Abstellen seines Gefährts etwas ungeschickt angestellt, so daß es in der Folge Probleme gab, dort mit zwei Autos  zu parken.

Was aber den Besitzer dieses Kleinwagens bewogen hat, seine Rostlaube so raumgreifend abzustellen, mögen wesentlich klügere Geister klären.

Die Parkamöbe

Ich habe lange überlegt, wie man jemanden nennen könnte, der einfach nur scheiße parkt. Jemanden, der nicht nur wider besseres Wissen (Fahrschule) und gesellschaftliche Normen (Rücksichtnahme) handelt, sondern auch ganz eindeutig in seiner Sehfähigkeit eingeschränkt ist.

Es sollte ein Wort sein, bei dem niemand wegen seiner Herkunft, Religion, Geschlecht, Weltanschauung oder Behinderung diskriminiert wird.

Und so kam ich auf „Parkamöbe“: die, wie mir scheint, passende Bezeichnung für einen Mitmenschen, der seine jämmerliche Ansammlung Blech, Chrom und Plaste gedankenlos in der Landschaft abstellt.

Und ich denke, daß die namensgebenden possierlichen Lebewesen über die Verwendung ihres Namens nicht verstimmt sind.

Skulpturenpark Waldfrieden

Mitten im Stadtgebiet Wuppertals und doch recht versteckt liegt der Skulpturenpark Waldfrieden. Das Gelände gehörte früher dem Unternehmer Kurt Herberts und verfiel nach dessen Tod. Im Jahr 2006 kaufte es der Künstler Tony Cragg und begann, seine Idee eines Parks mit Kunstausstellung zu verwirklichen.

2008 wurde der Park eröffnet, 2012 um ein angrenzendes Waldstück erweitert und beherbergt heute 40 Skulpturen, die alle unter freiem Himmel stehen sowie zwei Ausstellungshallen für nicht wetterfeste Exponate.

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