Die Welt um mich herum in Fotos und Texten

Kategorie: Bücher (Seite 4 von 11)

Buchkritik: Alan Bradley – Halunken, Tod & Teufel

Band 3 der Kriminalgeschichten um Flavia de Luce: es geht um eine Wahrsagerin, ein entführtes Kind, einen Überfall und natürlich Mord. Wie üblich schnüffelt Flavia überall rum, findet vor der Polizei wichtige Beweise und kann einigen Leuten in großer Not helfen.

Ich habe das Buch an einem Tag (und einer Nacht) durchgelesen, weil ich von der Erzählung so gefesselt war. Und diesmal habe ich auch Bradleys ausführliche Beschreibungen chemischer Experimente genau gelesen. Es ist zwar nichts bei mir hängen geblieben, aber es stört meinen Lesefluß nicht mehr und gehört für mich inzwischen mit zur Geschichte.

Buchkritik: Alan Bradley – Mord ist kein Kinderspiel

Der zweite Band aus der Reihe mit Romanen um Flavia de Luce.

Diesmal dreht sich alles um einen berühmten Puppenspieler und seine Helferin sowie einen rätselhaften Todesfall, der schon Jahre zurück liegt.

Im Gegensatz zum ersten Buch, in dem Flavia direkt am Anfang über eine Leiche stolperte, dauert es hier bis zur Hälfte des Buches, bevor ein Mord passiert.

Die Geschichte scheint langsam vor sich hin zu plätschern: die junge Detektivin befragt, beobachtet und belauscht Nachbarn, stöbert an verbotenen Orten herum und führt etliche ihrer geliebten chemische Experimente durch.

Diese scheinbare Ruhe der Erzählung ist trügerisch und hat etliche Leser zu negativen Kritiken im Internetz veranlaßt. Mir gefällt das jedoch gut: man muß aufpassen, daß man nicht ein Detail überliest und sich Seiten später fragt, wie Flavia nun zu diesen oder jenem Schluß gekommen ist.

Ich habe das Buch in kurzer Zeti ausgelesen und freue mich auf den nächsten Band.

Buchkritik: Alan Bradley – Mord im Gurkenbeet

Auf dieses Buch bin ich über einen Blogeintrag der Letter Writers Alliance gestoßen. Die Mädels besprechen einmal im Quartal ein Buch, daß sich im weiteren Sinne mit dem Thema Schreiben und Briefe befaßt.

„Mord im Gurkenbeet“ ist ein Krimi in bekannter englischer Tradition und spielt in den 1950er Jahren. Allerdings wird die Geschichte aus der Sicht der 11-jährige Flavia de Luce erzählt, die mit Vater und zwei älteren Schwestern in einem uralten englischen Landsitz wohnt. Ihre größte Leidenschaft ist die Chemie, besonders das Mischen von Giften, worunter ihre Schwestern manchmal leiden müssen.

Eines Morgens findet Flavia im Gurkenbeet einen Toten. Ihr detektivischer Ehrgeiz ist geweckt und als ihr Vater von der Polizei als Verdächtiger verhaftet wird, setzt sie alles daran, seine Unschuld zu beweisen.
Wie Flavia durch’s Dorf schleicht, rumschnüffelt, Leute ausfragt und Schlüsse zieht, würde einer Miss Marple zur Ehre gereichen.

Der Autor Alan Bradley schildert das alles sehr anschaulich und mit leicht schwarzem, britischem Humor. Und wer die Filme mit Miss Marple, die Edgar Wallace Krimis oder Inspektor Barnaby kennt, hat auch gleich die passende Kulisse vor Augen.

Ich habe das Buch in kurzer Zeit verschlungen, dabei allerdings über ein paar Stellen, an denen Bradley etwas zu ausschweifend über chemische Formeln oder Briefmarken doziert, hinweggelesen. Das ist aber nichts, was die Lesefreude trübt und so ist die Bestellung für die nächsten Bände schon raus.

Bisher sind sieben Bücher mit der jungen Detektivin erschienen. Die Taschenbuchausgabe kosten 10€, für das gebundene Buch muß man 20€ auf die Theke legen.

Die Bücher bei Amazon

Die Webseite zur Serie

Schwedischer Krimi

Der Mann steht auf einem Hügel und schaut über die endlose, leere Ebene. 

Eine leichte Brise läßt seinen langen Mantel flattern. 

Die Kamera umfährt die Gestalt langsam und zoomt dann auf das Gesicht. 

Eine Träne rinnt dem Mann über die Wange. Er atmet tief, drückt sich die Mütze tiefer ins Gesicht und dreht sich um. 

Während er einen schmalen Weg den Hügel heruntergeht, entfernt sich die Kamera von ihm und zooomt auf, bis seine winzige Gestalt im Wirrwarr der Steine und niedrigen Vegetation verschwindet. 

Im Gedenken an Henning Mankell (1948-2015)

Alltagsmuseum

Vor einiger Zeit bin ich auf das Buch „Wie man sich die Welt erlebt“ von Keri Smith gestoßen. Darin gibt die Autorin Anregungen, wie man seine Umwelt besser wahrnehmen und erleben kann.

Um uns herum sind so viele Dinge, die wir für selbstverständlich nehmen und kaum noch beachten. Wenn man dann aber genauer hinsieht, entdeckt man in dem allzu Bekannten Unbekanntes und Neues. Dieses Neue aufzuzeichnen, zu ordnen und zu erfassen, ist Ziel des Buches.

Bei mir hat es natürlich den Effekt, daß ich meine Funde fotografisch festhalte und hier veröffentliche. Und um das Ganze etwas künstlerischer zu gestalten, mache ich nur schwarz/weiß Fotos mit Lenka. Die Beiträge werden in der Kategorie „Alltagsmuseum“ abgelegt.

 

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