Die Welt um mich herum in Fotos und Texten

Kategorie: Arbeit (Seite 29 von 46)

Heute im Angebot

Passend zum Kälteeinbruch haben wir gebrauchte Wolldecken im Angebot. Wenig benutzt, in modischen Farben und Designs, sollten sie in keinem Haushalt fehlen. Auch geeignet bei längeren Fahrten im Auto.

 

Tag 3 im Büro

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Den ersten Anruf gibt es diesmal schon kurz vor Arbeitsbeginn. Wir transportieren für einen Kunden Hausrat und hatten vor dessen Haus Parkverbotsschilder aufgestellt.
Nun meldet sich der Mann atemlos: "Ich hab da ein Problem: Hier steht ein Falschparker vor dem Haus und Sie wollten doch meine Sachen fahren. Ich habe schon die Polizei angerufen, aber die können nix machen. Die brauchen Ihre Unterlagen."
Ich beruhige den Mann, meine Kollegen wären auf dem Weg und würden alles weitere mit den Ordnungshütern regeln.

Ein Kollege war bis Anfang der Woche krank geschrieben. Gestern hat er die Krankmeldung mitgebracht, die allerdings leichte Zweifel erregte. Heute bestätigt ein Anruf bei seiner Krankenkasse, daß er kräftig am Datum radiert und sich so den Montag zusätzlich selbst freigegeben hat. Was mal wieder bestätigt: "Lügen haben kurze Beine."

10:50 Ausfall des Netzwerks, d.h. weder Internetverbindung noch die Möglichkeit Angebote, Rechnungen etc. zu schreiben. Glücklicherweise ist es im Moment ruhig.

Mittags fährt ein LKW zu Mercedes, es sollen Reifen gewechselt und ein neuer Schlüssel programmiert werden. Kurz darauf meldet sich der Fahrer: die Reifen sind noch nicht da und der Fachmann zum Programmieren hat frei. Hätte man uns da nicht mal anrufen können? Wie dem auch sei, wir machen einen Termin für nächste Woche aus.

Gegen 14:00 ist die Luft auf dem Hof testosterongeschwängert: zwei Kollegen geraten in Streit über die "richtige" Art zusammen zu arbeiten, belegen sich mit übelen Schimpfworten und drohen sich gegenseitig Schläge an. Ein Machtwort vom Chef klärt die Situation schnell.

 

Aus unserer Verkaufsabteilung

Bei Wohnungsauflösungen finden wir oft wunderschöne Ausstellungsstücke.

Hier eine Vase oder Saftkaraffe:

Gerne werden auch Uhren genommen, besonders wenn sie voll aus Plaste sind:

Aber es geht auch anders:

Eine Clubgarnitur aus echtem Leder und edlem Holz.

 

Tag 2 im Büro

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8:05 Eine Kollegin ruft an: “Ich verspäte mich. Mein Vogel ist von der Stange gefallen.”

8:30 Ich kriege meine Gehaltsabrechnung. Eigentlich sollte dabei auch die korrigierte Steuermeldung für 2009 dabei sein (es ist der dritte Versuch, diese mit den korrekten Daten zu kriegen). Ist natürlich nicht. Ich denke an Darth Vader “Zwing mich nicht, Dich zu töten!”

9:03 Mein Kollege füllt Kekse in unsere Keksschale. Jetzt warten wir, bis unser Abteilungskeksvernichter erscheint. Wir haben die starke Vermutung, daß er ein spezielles Organ zum Erkennen von Keksen hat.

9:10 Der Keksvernichter hat Witterung aufgenommen und schleicht vor dem Büro rum.

Wenig später kommt der erste Notruf rein: “Ich kann die Sachen nicht auf dem Wagen festzurren. Hier sind doch keine Vorrichtungen dafür. Kann nicht der große Wagen kommen und die Sachen fahren?”

10:25 Der Keksvernichter betritt das Büro und greift zu. Wir versuchen zum xten Mal, ihn zum Mitbringen von Keksen zu überreden. “Greif mal nem nackten Mann in die Tasche” ist wie immer die Antwort.

Seit der Monitor gestern kaputt gegangen ist und im Büro gut sichtbar auf dem Schrank steht, fragen immer wieder Kollegen nach:
“Was ist denn mit dem Monitor?” – “Der ist kaputt.”
“Ist der Monitor kaputt?” – “Ja-ha!”
“Soll ich den Monitor wegwerfen?” – “Nei-hen! Ist ein Leasing-Gerät.”
Genervt haben wir jetzt einen Zettel drangeklebt: “Info! Dieser Monitor ist defekt, nicht zu verkaufen und nicht zum wegwerfen!” Ob’s hilft?

Eine weitere ewig wichtige Frage ist die nach dem Toilettenschlüssel. Die Mitarbeiter vom Büro und die wenigen Frauen benutzen die Besuchertoilette und der Schlüssel hängt eigentlich in unserem Büro. Aber halt nicht immer; mal ist jemand damit unterwegs, mal hat jemand vergessen, ihn zurück zu hängen. Und dann geht der Pippitanz los…

Da wir heute etwas wenig Arbeit haben, werden ein paar Kollegen ins Stadtgebiet geschickt, um unsere Werbe-Flyer zu verteilen. Gegen 15 Uhr ruft einer von ihnen an und meldet Vollzug: “Hömma, morgen muß ich aber doch arbeiten, ne?”
“Klar, das Verteilen der Flyer ist zwar eine Sonderaufgabe, bringt dir aber keinen freien Tag ein. Morgen früh mußt du pünktlich um 8 Uhr hier erscheinen.”
“Ich geb Dir mal eben meine Frau.”
Der erkläre ich auch den Sachverhalt. “Ok, dann weiß ich Bescheid.”
Habe ich jetzt einen Ehestreit verhindert?

 

Tag 1 im Büro

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Die Woche fängt schon gut an: im Büro ist es kalt, weil über’s Wochenende die Heizung nicht lief und die Räume sehr schnell auskühlen. Und dann bleibt am Arbeitsplatz des Kollegen der Monitor schwarz und läßt sich auch durch gutes Zureden und Auswechseln des Kabels nicht zur Mitarbeit bewegen. Glücklicherweise hat ein anderer Kollege zwei Monitore, so daß wir diese von der zusätzlichen Last befreien können.

Kurz vor 9 der Anruf von einem Außenteam: “Also, hier geht gar nix. Hier ist ne große Baustelle mit großem Kran und außerdem laufen Leute von einer Umzugsfirma rum.” – “Ich frage mal beim Kunden nach.” Bei dem ist jedoch besetzt und kurz darauf kommt der nächste Anruf vom Außenteam rein: “Hömma, hat sich erledigt, der Kunde macht einen neuen Termin mit Euch aus. Das hat hier echt keinen Zweck. Aber die haben ein paar gute Sachen, ich hab Fotos gemacht.”

Jetzt haben wir zwei Fahrzeuge für jeweils 3 Stunden frei und müssen Aufträge finden. Ein junges Paar hat gerade eine Küche gekauft, möchte aber nicht direkt beliefert werden. Komisch, sonst geht es den Leute nie schnell genug.
Aber wir haben noch mehr Asse im Ärmel! Und diese Kunden sind froh, daß wir eher kommen.

Kurz danach Aufregung auf dem Hof: ein Kunde hat beim Rangieren einen LKW beschädigt. Da dieser jedoch nur ausgeliehen ist, müssen wir die Polizei rufen. Der Kunde wird leicht hektisch.
Allerdings kommt die Polizei nicht, weil hier Privatgelände ist. Es stellt sich dann heraus, daß unser Kunde weder Führerschein noch Fahrzeugschein dabei hat. Außerdem war sein Führerschein bis vorgestern von der Polizei eingezogen, er fährt also eigentlich ohne.
Der oberste Chef ist zufällig anwesend und überredet ihn sanft, ein Schuldeingeständnis zu unterschreiben. Inwieweit das rechtskräftig ist, steht auf einem anderen Blatt.

Heute fängt eine neue Kollegin an. Sie ist aus einer anderen Abteilung zu uns gewechselt. Nach 3 Stunden kommt sie ins Büro und will über ihre Arbeitszeit verhandeln: “Mein Freund hat mir am Samstag einen kleinen Hund mitgebracht. Das habe ich am Freitag doch nicht gewußt, sonst hätte ich doch eher was gesagt. Den kann ich doch nicht solange allein lassen. Kann ich nicht nur 6 Stunden arbeiten und dafür jeden Tag kommen?”

Aufgeregter Anruf von einem Außenteam: “Ey, die Kollegen haben gerade Sachen vom Kunden aufgeladen. Die dürft ihr auf keine Fall in den Müll schmeißen! Die sollen in die neue Wohnung.” Hmm, der Wagen war gerade da und es landete einiges im Container. Eine kurze Nachfrage klärt die Sache, nix passiert.

11:30 Der Vormittag ist schnell vergangen, jetzt ist Zeit für Kaffee und Kekse.

Kurz nach 12 ruft ein Kollege an, daß er nicht gekommen sei, weil er heute eine Vorladung hatte. Außerdem lohne es sich jetzt nicht mehr, arbeiten zu kommen. Auf meinen Hinweis “Da hättest Du aber schon heute morgen anrufen müssen” sagt er, daß er noch kein Telefon habe und sein Handy nicht geladen sei.

13:30 Die Kollegen vom Besichtigungsteam finden trotz Navi ihr Ziel nicht. Ein kurzer Blick in Google Earth zeigt, daß sie im falschen Ortsteil suchen. Sie müssen über die Stadtgrenze. Aber dort meckert das Navi “Straße nicht für PKW befahrbar.”. Nach kurzer Rücksprache mit dem Kunden wird der Termin gestrichen, weil die Sachen noch diese Woche abgeholt werden müßten. Dafür haben wir aber keinen Termin mehr frei.

Der Rest des Tages verläuft ohne besondere Vorkommnisse. Puh, geschafft!

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