Die Welt um mich herum in Fotos und Texten

Kategorie: Arbeit (Seite 27 von 46)

Gefahr im Verzug

Die Nachbarwohnung wird seit zwei Wochen lautstark saniert.

Gerade klingelt ein kleines Männeken in Arbeitskluft.
„Hallo, ich wollte nur mal nachfragen, ob Sie an dieser Wand was Wertvolles haben.“
Meine Frau: „Hä? Wieso das denn? Hier ist nur die Garderobe.“
„Ja und daneben?“
„Uuaaah, aber da ist doch die Küche, da sind doch sämtliche Elektrogeräte, die SIND wertvoll!“
„Achso, jaja, das krieg ich schon hin. Wollte mich nur absichern. Schonmal is ein Kristallbild runtergeflogen – das war dann hin, hihi.“
„Ja aber was machen Sie denn um Himmels Willen da drüben?“
„Och, wir müssen nur nen Kabelkanal in die Wand bohren. Nich, daß wir hier durchkommen, hihi.“ … und ab.

Meine Frau will jetzt auf den Arm.

Voll der Stress!

Ein Kollege hat Kuchen mitgebracht. Eigentlich war der für die Geburtstagsfeier seiner Frau gedacht, die aber aus Krankheitsgründen abgesagt wurde.

So ist des einen Leid mal wieder des anderen Freud.

 

Weihnachtsessen

Heute war Weihnachtsessen mit der Firma, zumindest mein Bereich war „betroffen“. Wir haben uns in einem kleinen, gemütlichen Restaurant in der Stadt getroffen.

Das Essen war schon vor ein paar Wochen ausgesucht und 50 ausgehungerte Kerls (und eine Handvoll Mädels) warteten auf ihre Teller. Und dann kommt die Bedienung mit Sättigungsbeilage an! Nicht gut! Zwar haben alle brav aufgegessen, doch es gab ein paar kritische Bemerkungen.

Zusätzlich gab es noch ein paar warme Worte vom Chef (gute Arbeit geleistet, wenig Fehler, gute Zusammenarbeit, usw.)

Da er mit dem Restauranbesitzer hart verhandelt und das Budget um einiges unterschritten hatte, kriegte jeder noch etwas Süßes: einen Mini-Nikolaus und eine Mörderpackung Toblerone.

Dann war endlich die Zeit für das Wichtigste gekommen: viel Fleisch, etwas Soße und Kartoffeln oder Pommes mit Majo. So ruhig, wie in diesen Minuten war es bei der Arbeit noch nie.

 

 

Danke, danke, danke

Gestern haben alle vor dem für heute zu erwartenden Schneechaos gewarnt. Den Voraussagen und Warnungen zufolge stand uns eine Live Version von „The Day After Tomorrow“ ins Haus, quasi das Ende der Zivilisation.
„Erfolg“ war, daß die meisten wohl früher Feierabend gemacht haben oder gleich zuhause geblieben sind. Jedenfalls war mein Heimweg durch die Stadt so einfach und autoleer wie an einem Sonntag Mittag.

Daher gilt mein Dank allen Medien, die diese Mörderpanik verbreitet haben.

 

Besondere Weihnachtsgeschenke

Vor Weihnachten kommen oft Stammkunden vorbei und bringen Geschenke mit. Da sie meist von ALG2 leben, haben sie natürlich sehr wenig Geld und die Sachen sind klein und billig. Aber sie wollen uns danken und die Geste ist ihnen wichtig.

Bearbeitet mit PictureShow

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