Zur Geburtstagsfeier des großen Patenkindes. Bei einem (zwei oder mehr) Glas Wein läßt sich vortrefflich reden.

Die Welt um mich herum in Fotos und Texten
Zur Geburtstagsfeier des großen Patenkindes. Bei einem (zwei oder mehr) Glas Wein läßt sich vortrefflich reden.

Bisher waren auf der Wiese hinter dem Haus immer so kleine Pilze, die wie Champignons aussahen. Diese hier standen nur ein paar Tage und sind kurz nach dem Foto umgefallen.

Hin und wieder ist Fensterputzen und Gardinenwaschen angesagt. Erstaunlich, wieviel Licht danach ins Zimmer fällt.

Ich liege im Garten, den iPod mit Klassik auf den Ohren.
Schmetterlinge, Hummeln und eine Libelle flattern vorbei,
der Nachbar mäht knatternd Rasen,
am Himmel ziehen Wolken und Flugzeuge ihre Bahn,
ich denke „Eigentlich geht’s uns doch gut.“

Vor gut 2 Wochen wurde ich an einem Leistenbruch operiert. Meine Schwester hatte mir ein Angebot gemacht, das ich nicht ablehnen konnte, so daß die OP ambulant durchgeführt wurde.
Anfangs war es recht lustig: ich sollte mich ausziehen und dafür so ’n Flatterhemd, ein kleidsames grünes Häubchen und blaue Sockenschoner anziehen. Als ich meine Sachen in den Spind packte, hörte ich hinter mir ein Geräusch. In der Annahme, daß es sich um jemanden vom OP Personal handelte, drehte ich mich mir einem freundlichen „Moggään“ um. Aber es war nur eine Omi, die sich hecktisch ihr Hemdchen über dem faltigen Hintern zuzog. 😀
Ich mußte noch einige Minuten warten und dann holte mich eine Schwester zur OP ab. Als ich dort auf dem Tisch lag, begannen die üblichen Vorbereitungen.
Mein Blick streifte die Decke und mir fiel auf, daß diese etlich dunkle Flecken hatte. Eine Stelle sah aus, als wäre dort mächtig Blut hingespritzt und nachlässig abgewischt worden. Und so meinte ich „Na ja, die Decke könnte auch mal einen Anstrich vertragen.“ Worauf vier vermummte Köpfe hochschossen. 😀
Tja, dann hieß es „Jetzt schlafen Sie mal.“ Daraufhin habe ich die Augen zugemacht und alles löste sich auf, so wie die Frau in der Saturn Werbung.

Narkose (Versuch einer Darstellung)
Irgendwann wurde ich wieder wach und nach einiger Zeit kam eine Schwester rein, stellte mein Kopfteil hoch und half mir auf.
So konnte ich auch zum ersten Mal meinen Unterleib ansehen: er war vom Bauchnabel bis zwischen die Beine, von der linken Leiste bis zur rechten Hüfte mit einem riesigen weißen Pflaster bedeckt. Außerdem hatten sie mit dieser orangenen Desinfektionslösung mächtig rumgesaut, so daß ich bis auf die Unterschenkel Flecken hatte.
Nachdem man der Ansicht war, mich gefahrlos entlassen zu können, kam meine Schwester, half mir beim Anziehen und brachte mich nach Hause. Auf dem Weg und den Rest des Tages habe ich die ganze Zeit gequatscht. Wohl eine Auswirkung der Narkose. 😉
Auswirkungen der OP:
© 2026 51 Nord
Theme von Anders Norén — Hoch ↑