Die Welt um mich herum in Fotos und Texten

Kategorie: Allgemein (Seite 23 von 36)

Mal wieder den Arsch hochgekriegt!

Nachdem wir seit ein paar Monaten Ökostrom vom örtlichen Versorger beziehen, sind wir durch die Aktion „Krötenwanderung“ von attac auf die Idee gekommen, die Bank zu wechseln. Die Seiten bei attac sind etwas unübersichtlich, aber mit ein bißchen Ausdauer kommt man an alle wichtigen Informationen.

Seit über 10 Jahren sind wir bei der Deutschen Bank, die sich aber im Laufe der Jahre immer unsympathischer präsentierte. Angefangen hat es mit dem „Peanuts“ Ausspruch des Bankchefs, in der Bankenkrise wurde gerne Hilfe vom Staat (also den Steuerzahlern) in Anspruch genommen und jetzt in der Eurokrise bringen sie auch ganz schnell ihre Schäfchen ins Trockene. Daß die Deutsche Bank  kräftig in die Waffen- und Atomindustrie investiert und auch beim Zocken auf Lebensmittelpreise mitmacht, war dann nur noch der Tropfen, der das Faß zum Überlaufen brachte.

Die neue Bank unseres Vertrauens ist die EthikBank, die ethisch-ökologisch arbeitet und Geld nur nach strengen Anlagekriterien verleiht.

So kann man auch mit wenig Geld Zeichen setzen.

BookFabrik – Capture your digital life

Das Jahr geht zuende und ich bereite mich auf die Erstellung meines zweiten Blogbuches vor.

Der Anbieter meines Vertrauens dafür ist auch diesmal wieder FeedFabrik mit ihrem Service „BookFabrik – Capture your digital life“. Mehr Infos, den genauen Preis und natürlich Fotos gibt es demnächst hier.

[Link gelöscht, weil die Firma nicht mehr existiert.]

Werbung mit Englisch

Auf dem Weg zur Arbeit stach mir diese Plakat ins Auge. Ich frage mich, welches kranke Werbetexterhirn diesen Spruch abgesondert hat. Ist es wirklich nötig, hier mit einem Anglizismus zu arbeiten? „Miet mich!“ hätte zwar nicht diese Lautverdoppelung, um die es wohl geht, aber es wäre ebenso treffend, knackig und für jeden verständlich.

Aber wir sind ja sooo toooll mit dem „Miet me!“

Trottel!

 

 

Gedanken an Mutter

Beim Rumsuchen in meinem Ablagefach bin ich eben auf diesen Zettel gestoßen. Ich habe ihn vor Monaten vor Vaters Aufräumwut gerettet. Es sind Mutters Notizen zu Bus- und Zugverbindungen.

Über Jahre hat sie diese Zettel geschrieben, wenn sie und Vater zu Reisen oder Familienbesuchen loszogen. Ob das schon frühe Anzeigen ihrer Krankheit waren, läßt sich heute natürlich nicht mehr sagen.

Daß ich diese Notizen ausgerechnet heute, am Totensonntag, wiederfinde, macht mich einerseits traurig, weil sie nicht mehr bei uns ist. Andererseits bin ich froh, daß Mutter durch solche Kleinigkeiten immer wieder unerwartet in unserem Alltag auftaucht.

Alte Schätze

Durch Zufall habe ich heute in dem dicken Ordner mit Unterlagen über meine Ahnen einen großen Schatz entdeckt.

Vater hat die Dokumente und Fotos unserer Vorfahren ordentlich nach Personen in Plastikhüllen einsortiert. Dabei ist auch eine Hülle mit Sachen von meiner Konfirmation, die ich sonst immer überblättert habe. Aber heute habe ich mal genau nachgesehen.

Neben den direkt sichtbaren Sachen enthielt sie eine große Überraschung: Dokumente, Postkarten und Zettel aus den ersten 30 Jahren meines Lebens!

  • Zeitungsanzeige anläßlich meiner Geburt
  • Kinderpaß von 1966 (leider ohne Foto)
  • Postkarte aus meiner ersten Kinderfreizeit auf Ameland an Mutter
  • Selbstbemalter Geschenkanhänger für Vater
  • Zwei schriftliche Bitten an Vater, mir Batterien aufzuladen
  • Osterkarte an Vater
  • Konfirmationsurkunde und Gottesdienstprogramm
  • Postkarte aus einer Jugendfreizeit an meine Schwester
  • Ein ausgemalter Schlumpf
  • Foto für den Schülerausweis
  • Gratulationsurkunde der Stadt zum 18. Geburtstag
  • Postkarte aus Frankreich an meine Eltern (erster Urlaub mit der  Freundin)
  • Danksagung für die Hilfe im Diakonischen Jahr
  • Einladung zu unserer Hochzeit, Gottesdienstprogramm und Schleife fürs Auto
    (wobei zwischen den letzten beiden Positionen ca. 11 Jahre liegen)

Viele dieser Dinge haben direkt Erinnerungen geweckt und so konnte ich meiner Frau einige Geschichten von damals erzählen, die sie noch nicht kannte.

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