Die Welt um mich herum in Fotos und Texten

Kategorie: Allgemein (Seite 12 von 36)

Ruhestörung

„Der Kühlschrank stinkt!“ Der entsetzte Aufschrei meiner Frau reißt mich aus der Wochenendlethargie.

„Wir müssen den auswaschen!“ Ich stelle mich schlafend, aber es hilft nicht.

Und so verbringen wir die nächste Stunde in der Küche, räumen den Kühlschrank aus und putzen alles gründlich ab.

Der Erfolg bleibt nicht aus und wir sinken zufrieden und glücklich aufs Sofa.

Abends, beim Vorbereiten des Abendessen, klagt die Liebste schon wieder über üblen Geruch aus dem Kühlgerät.

„Das muss aber jetzt was anderes sein“, gebe ich zu bedenken, „nach der Putzaktion heute Mittag kann es doch gar nicht mehr riechen!“

Intensive Nachforschungen bringen den Übeltäter schnell ans Tageslicht: ein harmloses Stück Brie-Käse von Aldi ist etwas nachgereift und dampft fröhlich vor sich hin.

„Na ja,“ meint die Liebste, „wenigstens ist der Kühlschrank jetzt sauber.“

Bonpflicht? Ja, bitte!

Aktuell gibt es in den Medien große Aufregung um die sogenannten Bonpflicht: Nach einer Verordnung der Finanzbehörden müssen Verkäufer den Kunden für jeden Verkauf einen Beleg aushändigen. Damit soll Steuerbetrug beim Kassieren vermieden werden.

Mir kommt das ganz recht: Ich verlange beim einkaufen schon seit Jahren die Kassenbons und nehme sie mit nach Hause.

Dann schreibe ich auf, wieviel ich in welchem Geschäft ausgegeben habe und weiß immer, ob das eingeplante Geld für den Monat reicht.

Zusätzlich notiere ich regelmäßig Produkte und ihren Preis. So kann ich nachvollziehen, wenn etwas teurer wird oder (viel schlimmer, weil unauffälliger) der Hersteller weniger Packungsinhalt für den gleichen (oder sogar höheren) Preis anbietet.

Dieses System macht zwar etwas Arbeit, aber ich merke schnell, ob ein Laden das ein Produkt billiger anbietet. Dann kaufen wir dort auf Vorrat ein.

Es geht schließlich um unser kostbares Geld! Wir haben zu lange von zu wenig Geld leben müssen, das Sparen beim Einkauf kriegen wir nicht mehr raus.

Das hat andererseits aber den positiven Effekt, daß wir eingespartes Geld gerne für höherwertige Lebensmittel ausgeben.

Super Service!

Viele meckern über den schlechten Service von DHL: Pakete gehen unauffindbar verloren, werden ohne Nachricht bei Nachbarn abgegeben oder im nächsten Altpapiercontainer abgelegt.

Heute habe ich das krasse Gegenteil erlebt:

15:20 Uhr Ich erhalte eine Nachricht über die DHL App: „Ihre Sendung wurde in das Zustellfahrzeug geladen.“

15:21 Uhr Es kommt die nächste Nachricht über die DHL App rein: „Ihre Sendung wurde zugestellt.“

Was? Können die schon beamen? In nur 1 Minute vom Verteilzentrum quer durch die Stadt. Respekt!

15:26 Uhr Ich erhalte eine Email von DHL: „Ihre Sendung liegt zur Abholung im Postshop bereit.“

Ähm, wie jetzt? Zugestellt oder im Postshop abgegeben? Ich bin verwirrt.

18:12 Uhr Ich komme nach Hause und finde in unserem Briefkasten eine DHL Karte: „Ihre Sendung wurde an Ihren Nachbarn übergeben.“

Minutenlang starre ich auf die Buchstaben. Wollen die mich verarschen? Wie soll das denn gehen? Ich erwarte doch nur eine Sendung.

18:15 Uhr Ich klingele beim Nachbarn, der mir fröhlich das erwartete Paket übergibt.

In einer Parallelwelt sehe ich mich morgen Abend das Paket im Postshop abholen. Oder um einen bekannten Vulkanier zu zitieren: „Faszinierend!“

Un-fass-bar!

Heute morgen habe ich einen neuen (im Sinne von „neu gekauften“) Schlübber angezogen.

Nach ein paar Minuten, als ich wacher wurde, wunderte ich mich, was am Po so kitzelte. Auf der Suche nach der Ursache fand ich vier Einnäher mit Wasch- und Pflegehinweisen!

Schere raus und ab damit, war die Lösung.

Wer, in Dreiteufelsnamen, kommt auf die hirnrissige Idee, 8 cm lange Zettel in Schlübber einzunähen? Hinten, wo es heftigst in der Ritze kitzelt?

Bewegung und Spaß daran

Die Apple Watch fordert ihren Besitzer jeden Monat zu besonderen Fitness-Übungen heraus.

Meistens sollte ich jeden Tag eine gewisse Menge an Bewegungskalorien zu verbrauchen oder mich in jeder Stunde mindestens eine Minute lang bewegt zu haben. Alles Sachen, die recht einfach zu erledigen sind.

Meine Herausforderung für diesen Monat:

Anfangs tat ich mich damit recht schwer. Trotz regelmäßiger Bewegung auf der Arbeit fehlten abends immer ein paar Kilometer (hier am 07.11.).

Dann entdeckte ich zufällig eine weitere Aufgabe der Uhr: 7 Tage lang jeden Tag ein Training von mindestens 15 Minuten mit der Trainings App.

Seitdem latsche ich täglich gut 30 Minuten durch den nahen Park oder gehe mit dem Rucksack zum Einkaufen in den Aldi oder Netto.

Das macht nicht nur Spaß und tut mir gut, sondern bringt mir mehr als genug Strecke für beide Herausforderungen.

 

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