Die Welt um mich herum in Fotos und Texten

Kategorie: Allgemein (Seite 1 von 36)

Einkauf verfolgen, Rentnerversion

Als ich noch in Lohn und Brot stand, habe ich Einkäufe nur häppchenweise erledigt.

Als Rentner mit wesentlich mehr Tagesfreizeit wird der Wocheneinkauf zur Großaktion: bis zu zwei Stunden bin ich unterwegs. Das liegt nicht daran, daß ich rumtrödele, sondern daran, daß wir sehr stark auf Angebote achten. Unsere finanziellen Mittel sind halt deutlich eingeschränkter als vorher (was ein ganz anderes Thema ist, über das ich bei Gelegenheit berichte).

So war ich diese Woche an einem Tag in Rewe, Apotheke, Fressnapf, Netto und Aldi. Zusätzlich musste ich noch ein Paket aus meiner Lieblingspackstation befreien.

Mein Weg lässt sich wunderbar anhand der Kassenbons (und meines hervorragenden Gedächtnisses) nachverfolgen:

  • 11:50 Abfahrt zuhause
  • 12:21 Rewe
  • 12:26 Apotheke
  • 12:33 Fressnapf
  • 12:55 Netto
  • 13:24 Aldi
  • 13:35 Packstation
  • 13:45 Ankunft zuhause
  • 13:55 Auto ausgeladen (2 Einkaufskörbe, 2 Kühltaschen, 1 Sack Katzenstreu, 1 Paket)
  • 14:10 Einkäufe eingeräumt

So kann ich mir auch gut und gerne den Besuch eine Fitness-Studios sparen.

Blogeintrag als Kommentar

Auf ihrem Blog hat sich Rita-Graciela Werner über mangelnde Antworten von zu vielen Menschen und bei zu vielen Gelegenheiten ausgelassen.

Sie beklagt, daß man sich oft Gedanken macht und Projekte entwickelt, dieses Sachen anderen vorstellt und keine Reaktion erfolgt. Nichts. Einfach nur Schweigen.

Rita meint, daß mit dem nicht antworten beide Partner verschwinden, füreinander unsichtbar werden. Es findet keine Kommunikation statt und Stille breitet sich aus.

Ich hätte gerne einen Kommentar abgegeben, aber dafür hätte ich auf ihrem Blog einen Account anlegen müssen. Für wahrscheinlich nur einen Eintrag finde ich das unnötig. Deswegen erfolgt meine Antwort hier, jetzt und ausführlicher.
Weiterlesen

Ruhestörung am heiligen Sonntag

Es klingelt. Vor 12 Uhr! An einem Sonntag!

Am Ton erkenne ich aber, daß jemand vor der Wohnung steht. Es kann also nur eine freundlicher Hausbewohner sein. Vielleicht mit einer Portion Weihnachtskekse oder einer Einladung zum gemeinsamen Kaffeetrinken?

Ich öffne. Vor mir steht eine völlig unbekannte junge Frau.

„Hallo, entschuldigen Sie die Störung. Kann ich mir von dem Haselnussstrauch vor Ihrem Haus ein paar Zweige abschneiden?“

WAAAAS?

„Ähm, Moin. Tja, ich bin hier nur Mieter, da müssten Sie den Eigentümer fragen.“ Hoffnung leuchtet in ihren Augen auf. „Aber der wohnt in Frankfurt und ist eher schwierig zu erreichen.“

Ihre Schulter sacken zusammen. „Ich würde ja nicht den ganzen Strauch abschneiden, nur so drei Zweige.“

„Tut mir leid, aber ich kann Ihnen dazu keine Erlaubnis geben. Ich kann es Ihnen auch gar nicht verbieten. Ist ja nicht mein Strauch.“

Enttäuscht zieht sie ab „Da kann man wohl nichts machen. Schönen Sonntag noch.“

Ich gucke ihr noch einen Moment nach und schüttele verwundert den Kopf. Auf was für Ideen die Leute kommen.

Treppe ausgemessen

Es gibt (glaube ich) buddhistische Mönche, die den Weg zwischen heiligen Orten zurücklegen, indem sie sich immer wieder der Länge nach auf den Boden legen.

Ich bin ganz gewiss kein Mönch und habe auch keine heiligen Orte besucht.

Weiterlesen

Gerade noch mal davon gekommen

„Bei diesen Blutdruckwerten müssen wir was unternehmen!“, meint mein Arzt mit Nachdruck.

„Ach ja? Was müssen wir denn da unternehmen?“ frage ich „Und so schlimm finde ich die Werte jetzt nicht. In meinem Alter…“

Weiterlesen
« Ältere Beiträge

© 2026 51 Nord

Theme von Anders NorénHoch ↑