
Die Welt um mich herum in Fotos und Texten

Arzthelferinnen in freundlich aprikotfarbener Kleidung wuseln durch die Praxis wie fleißige Bienen. Trotz aller Geschäftigkeit ist die Atmosphäre entspannt.
Auf dem Marktplatz steht ein einsamer Honigverkäufer. Die Seitenplanen seines Verkaufszeltes flattern im kräftigen Morgenwind.
Ein kleines Reinigungsfahrzeug der Stadtwerke steht am Rand des Platzes. Der Fahren telefoniert wild gestikulierend mit seinem Handy.
Etliche Pflastersteine haben sich gehoben und machen den Weg zum Slalomlauf. Liegt es am vielen Regen der letzten Wochen?
Eine Briefträgerin in rot-gelber DHL Kleidung schiebt ihren Wagen mit Post. Um den Hals trägt sie ein dickes Schlüsselbund.
Ein Fahrschulwagen aus Östereich parkt am Straßenrand. Laut Aufkleber befindet er sich auf einer Übungsfahrt. Eine teure Fahrstunde!
Die Morgenruhe wird durch ein lärmendes Kleinkind gestört. Die Mutter telefoniert mit dem Handy und hält sich dabei das andere Ohr zu.
Im Rinnstein liegt eine tote Maus.
Die Anwohner einer Eigenheimsiedlung gehen auf die Barrikaden, weil die Stadt von einem auf den anderen Tag in ihrer Straße ein Halteverbot einrichtet.
Auf Nachfrage teilt die Stadtverwaltung mit, Gespräche mit Feuerwehr und Müllabfuhr hätten ergeben, daß es durch parkende PKW zuwenig Platz für die Rettungsfahrzeuge und Müllwagen gäbe. Und Sicherheit gehe nun mal vor, deswegen müsse man jetzt diesen harten Schritt gehen.
Die Häuser wurden in den 1960er Jahren gebaut, als der Verkehr noch weniger war und die Autos kleiner. Bisher gab es nach Aussagen der Anwohner keine Probleme. Wo sie jetzt parken sollen, ist ihnen ein Rätsel.
Hat da vorher niemand mit den Leuten gesprochen und nach einer für alle Seiten guten Lösung gesucht? Ist das wirklich so schwer?
Augen auf beim Weg durch die Stadt!

Dann findet man auch mal ein Amselei auf dem Bürgersteig.
Gestern abend, meine Frau werkelt im Bad herum und macht sich bettfertig. Ich stehe am Fenster und beobachte den Abendhimmel.
Plötzlich ein Rascheln neben mir, die Katzen springen nacheinander auf die Fensterbank und machen es sich vor mir bequem.
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