Die Welt um mich herum in Fotos und Texten

Autor: Martin (Seite 60 von 273)

Das Fairphone, Teil 2

Nach ein bißchen Rumspielen mit dem Fairphone sind meine ersten Eindrücke zwiespältig. Im Vergleich zum iPhone ist es recht leicht und fühlt sich billig an.

Das liegt an der Rückseite, die aus Plaste ist und sich einfach abnehmen läßt. Darunter befindet sich die Batterie, zwei SIM Karten Einschübe und ein SD Karten Platz.

Da man das Fairphone noch weiter zerlegen kann (Display und die Kameramodule lassen sich durch Lösen weniger Schrauben entfernen), ist natürlich einiges an Luft zwischen den Bauteilen. Und so knackt und knarzt es gelegentlich, wenn man das Gerät etwas fester in die Hand nimmt.

Allerdings ist gerade die modulare Bauweise der große Vorteil des Gerätes: auch ein ungeübter Besitzer ist in der Lage, defekte Bauteile auszutauschen bzw. Module mit verbesserter Technik einzubauen.

Leider mußte ich schon an meinem Fairphone basteln: die eingebaute Kamera ist defekt. Ersatz fand ich über das Internetz und konnte daher erst mit Verspätung Fotos mit dem Gerät machen.

Das Fairphone, Teil 1

Vor einigen Jahren sorgte die holländische Firma Fairphone für Aufsehen, als sie sich mit der Idee meldete, ein unter fairen Bedingungen hergestelltes Smartphone verkaufen zu wollen.

Rohmaterialien aus konfliktfreiem Abbau, keine Kinderarbeit, Produktion unter menschlichen Bedingungen und gute Sozialleistungen für die Arbeiter waren die hohen Ziele. Außerdem sollten die Geräte für den Besitzer einfach zu reparieren sein und technische Verbesserungen durch Austausch des entsprechenden Bauteils möglich sein.

Die Ansprüche waren hoch, der Preis ebenso.
Ich habe kurz überlegt, vom iPhone auf das Fairphone zu wechseln, weil mir der Gedanke dahinter sehr gefällt. Aber da ich schon tief ins Apple Universum eingetaucht war und auf dem Fairphone Android läuft, habe ich davon Abstand genommen.

Jetzt machte mir die Firma aber ein Angebot, das ich nicht ablehnen konnte: die Fairphone New Life Edition zum erschütternd günstigen Preis. Nicht lange überlegt, bestellt und so liegt das Gerät in schickem Indigo vor mir.

Ich bin mal gespannt, wie es mir gefällt.

45 Jahre Burn

1974 war das Jahr, in dem es bei Deep Purple einen Bruch gab: mit David Coverdales (Gesang) und Glen Hughes (Bass, Gesang) kamen zwei neue Leute an Bord, die einen großen Einfluss auf den Sound der Band nahmen. Und das erste gemeinsame Album „Burn“ zeigte das sehr deutlich.

Ich erinnere mich, daß ich damals auch nach mehrfachem Anhören überlegte, ob das wirklich noch die Deep Purple waren, die ich lieben gelernt hatte.

Die Musik klang kälter, einige Songs hatten zu lang ausgespielte Enden, der verstärkte Einsatz eines Synthesizers und die neuen Stimmen lagen mir nicht so.

Auch heute denke ich ähnlich und die Alben der Mark III Formation finden selten den Weg in meine Ohren.

Andererseits gehört „Burn“ zu meinen Lieblingssongs, ein absoluter Kracher, der leider später nie wieder gespielt wurde. „Might Just Take Your Life“ und „Mistreated“ waren mein erster Kontakt mit Bluesrock, wobei letzteres nur zwei Jahre später von Blackmore mit seiner neuen Band Rainbow und dem unvergleichlichen Ronnie James Dio in genialer Art und Weise zelebriert wurde.

Morgens im Büro

Mein Kollege St. füllt wie jeden Morgen die Anwesenheitsliste aus. Das ist eine langwierige Arbeit, weil unsere Jungs es nicht so mit Pünktlichkeit haben und sich der Eine oder Andere auch gerne im Lager in den Ecken versteckt.

Daher muss man jeden Morgen einige Zeit aufwenden, um alle Schäfchen zu finden und vorschriftsmäßig zu notieren.

Heute ergab sich dabei folgendes Gespräch:

„Ist der Sepp schon da?“

„Joh, der sitzt draußen auf der Bank.“

„Man weiß nie, ob der nicht noch vom Vortag da sitzt. Der bewegt sich ja kaum den Tag über.“

„Mich würde auch nicht wundern, wenn der hier 3 Tage tot sitzt und keiner merkt es.“

„Ja, selbst vom Geruch her würde es nicht auffallen.“

Nun muss man Sepp zugute halten, dass er Hüfte hat und deswegen Schmerzmittel nimmt. Daher ist er nicht sehr belastbar und schläft öfters ein. Das entschuldigt aber nicht seinen Körpergeruch!

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