Die Welt um mich herum in Fotos und Texten

Autor: Martin (Seite 169 von 273)

Hirtenkäse

Der Begriff „Bio“ wird ja inzwischen inflationär verwendet. Allerdings habe ich jetzt ein Produkt gefunden, das total bio sein muß.

Beim Öffnen der Verpackung schlug mir ein Geruch entgegen, der mir die Tränen in die Augen trieb. Es schien, als hätte der Hirte nach drei Wochen unterwegs seine qualmenden Socken von den schartigen Füßen geschält, in einem Eimer Wasser aufgekocht und daraus diesen Käse gemacht.

Erwartungsgemäß schmeckte er dann auch recht streng, nicht so mein Gusto.

Bearbeitet mit PictureShow

Es geschehen doch noch Wunder!

Endlich! Nach Jahren der Jammerns, Argumentierens und Bettelns bei der Geschäftsführung durften wir unseren großen LKW verkaufen!

Abgesehen davon, daß der Wagen ein totaler Fehlkauf war und damals von einer anderen Abteilung angeschafft wurde, hat uns das Teil über die Jahre mehr gekostet als genutzt.

Mehrmals haben Kollegen versucht, den Aufbau abzureißen (bei 3,55m Höhe kommt man nicht unter einer 3,10m hohen Brücke durch), es konnte nur ein Kollege mit Führerscheinklasse 3 bzw. C1 damit fahren, der Wagen war völlig untermotorisiert (90 PS) und der Verbrauch grottig (25 l/100km in der Stadt).

Heute nun sind wir den Klotz am Bein im Austausch gegen ganz viele Euro losgeworden. Juchuuu!!!

 

 

Buchkritik: Miriam Pharo – ISAR 2066, Jimmy der Mops

Ich stehe ja nicht so auf eBücher: ich habe keine Rechte am Werk, kann es nicht verschenken oder weiterverkaufen und wenn der Lieferant (z. B. Amazon oder Apple) es will, kann er meinen Kauf einfach aus der Ferne löschen.

Leider gibt es das Buch von Miriam Pharo nur digital, vermutlich weil die Geschichte zu kurz für eine analoge Ausgabe ist. Da mich die Leseprobe begeistert hat, habe ich mir schweren Herzens das eBuch gekauft.

Vordergründig ist es ein leider viel zu kurzer SF-Krimi, wie es ihn oft gibt und das meine ich nicht negativ. Geschichte und Personen reißen mit und sind spannend ge- bzw. beschrieben. Die Auflösung des Falles scheint banal, gibt aber Raum für Fortsetzungen.

Aber was Miriam Pharo so nebenbei, manchmal in kurzen Abschnitten, manchmal nur in Halbsätzen beschreibt, ist eine grausame und unmenschliche Zukunft: Umweltzerstörung, Wassermangel, permanente Überwachung, virtuell übermalte Wirklichkeit sind der Hintergrund von ISAR 2066. Das fiel mir beim Lesen nicht so auf. Erst hinterher merkte ich, was die Autorin mir da so „leichthin“ untergeschoben hat. Respekt!

Ich hoffe auf weitere Geschichten aus ISAR 2066 und später auch auf ein echtes Buch.

Link zum Buch bei Amazon

 

Ich hab mich mal wieder aufgeregt!

Ich arbeite fröhlich am Notebook vor mich hin, da erscheint der Warnhinweis: „Sie arbeiten mit Reserve-Batteriestrom. Verbinden Sie bitte Ihren Computer mit dem Stromkabel.“ Das ist eine Meldung, die ich Soft- und Hardwareentwicklern liebend gern quer durch den Schädel prügeln möchte!
Das ist genauso, als würde mir die Körnerschlampe von nebenan mit vom Hanf vernebelter Stimme ihre erotischen Erlebnisse der letzten Nacht ins Ohr lallen.

Ich! Will! Das! Nicht! NEIN!

Leute! Wir leben im 21. Jahrhundert! Wieso muß ich selbst Strom auf die Leitung geben? Das geht doch auch anders!

Wie wäre es, einfach ein zusätzliches Kabel ans Netzteil zu schrauben, über das die Batterie im Bedarfsfall sagt „Alta, ich fühl mich so ausgelutscht. Tu mir mal was Saft.“ Dann wird die Leitung freigeschaltet und schon ist der Drops gelutscht. Ist das denn so schwer?

Und nein, ich habe kein Patent auf die Idee, da fehlt die nötige Schöpfungshöhe! Kommt endlich in die Hufe und macht es.

Mann!!!

Geburtstagsessen

Die Tante hatte zur Feier ihres Geburtstags wieder ins Restaurant eingeladen. Der Laden wird zwar hauptsächlich von ein Publikum jenseits der 70 besucht, die gutbürgerliche Küche ist aber köstlich.

Ich hatte Schweinemedaillons mit Bratkartoffeln und Gemüse an Sauce Hollandaise. Dazu gab es lecker Spiegelei, was förmlich nach einem Foto schrie.

Foto bearbeitet mit Camera+

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