Auch wenn es nur ein einfacher Löwenzahn ist, ich freue mich immer, wenn irgendwo Grün durch den langweiligen grauen Asphalt bricht. Die Natur hat mehr Kraft, als so mancher glauben will!

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Die Welt um mich herum in Fotos und Texten
Auch wenn es nur ein einfacher Löwenzahn ist, ich freue mich immer, wenn irgendwo Grün durch den langweiligen grauen Asphalt bricht. Die Natur hat mehr Kraft, als so mancher glauben will!

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In meiner Jugend gab es keine Sitzpinkler!
Wir waren so zielsicher, wir konnten jederzeit unseren Namen auf die Straße pinkeln. Selbst die Mädchen!
Falls man aber doch mal von der Mutter beim Danebenpinkeln erwischt wurde, mußte man samstags in Onkel Hans-Herrmanns Kneipe Klodienst machen. Dann trafen sich die Kegel- und Stammtischbrüder und es wurde gebechert und getafelt bis der Arzt kam.
Das Ergebnis war natürlich entsprechend, sowohl von der Menge als auch vom Geruch. Der arme Delinquent saß den ganzen Abend in Zigaretten- und Zigarrenqualm und je später es wurde, desto schlimmer fiel der Klogang der Kneipenbesucher aus. Kurz vor Sperrstunde ließ sich auch der ein oder andere Besucher gerne mal die Speisekarte rückwärts durch den Kopf gehen.
Wer diese optische und olfaktorische Tortur überstanden hatte, übte danach tagelang Zielpinkeln, freiwillig, ohne Pause.
Der geneigte Leser mag jetzt Schlagworte wie „Jugendschutz“ oder „Kinderarbeit“ in die Diskussion werfen. Man bedenke aber, daß sich das alles Ende der 1960er Jahren abspielte. Wir waren damals rauhe Gesellen, fuhren ohne Helm Fahrrad, kletterten auf Bäume, prügelten uns mit blanken Fäusten und liefen bis spät in den Herbst in kurzen Hosen kerum. Unsere Eltern waren froh, wenn wir nicht in der Wohnung rumhingen und solange man nicht mit dem Kopf unter dem Arm nach Hause kam, gab es für sie auch keinen Grund, aufgeregt zu sein. Eine harte und wilde Zeit, aber geschadet hat es uns nicht.
Hin und wieder sind die Katzen so tiefenentspannt, daß ich zum fotografieren auch mal näher rangehen kann. Das Ergebnis ist schon recht nett.


Die Eurokrise hat uns jetzt auch in der Firma erreicht! Heute boten uns Kunden Glasperlen als Bezahlung an.
Und es waren keine Mitglieder exotischer Völker, die noch vom Tauschhandel leben, sondern Einheimische. Erschreckend!

Letztens meinte der Hausarzt, ich solle doch mal meine Leberflecken untersuchen lassen, nicht daß sich da etwas bösartiges bildet. Gesagt, getan.
Der Hautarzt untersuchte mich gründlich und war grundsätzlich nicht besorgt wegen der Flecken. Nur eine Stelle am Rücken würde er gerne entfernen. Auf meine Frage, ob das eine LustOP würde oder zur Erfüllung seiner Quote diene, kicherte er und beruhigte mich: „Nein, nein, ich schneide aus Prinzip nicht aus Spaß an der Freude an meinen Patienten rum. Die Stelle an Ihrem Rücken ist mir etwas zu groß und es wachsen Haare drin. Da möchte ich einfach sicher gehen.“
Die OP war heute: ich mußte mich bäuchlings auf eine Liege legen, bekam ein paar kleine Spritzen zur lokalen Betäubung in den Rücken und der Mann legte los. Dabei plauderte er munter mit mir über alles Mögliche. Nach ca. 10 Minuten war er fertig.
Bei Aufstehen bemerkte ich sein Arbeitszeug auf einem Tisch und fragte, ob ich das fotografieren dürfe. Er war ganz begeistert: „So was hat noch kein Patient gefragt. Wollen Sie auch das Hautstück aufnehmen?“ und hielt mir ein Döschen vor die Linse.
Somit ist meiner Chronistenpflicht für diese Aktion in vollem Umfang Genüge getan. 🙂

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