Bloggen hat für mich den Vorteil, Microblogging, Videos und Social Media an einer Stelle zu vereinen. Es steht nicht zwischen den anderen Angeboten, sondern vereint sie an einer Stelle.
WeiterlesenAutor: Martin (Seite 13 von 273)
Das zweite Album der Black Crowes erschien 1992 und erhielt nach über 30 Jahren eine umfangreiche Überarbeitung und einen noch längeren Titel als bisher schon.

Optisch hat sich nicht viel getan, aber der Klang!
Wie schon bei der Jubiläumsversion des ersten Albums begeistert mich, wie klar und differenziert die Musik klingt.
Neben den zwei Gitarristen und dem Keyboarder sind hier noch Backgroundsängerinnen zu beachten und wer auch immer die Aufnahmen überarbeitet hat, hat ausgezeichnete Arbeit geleistet.
Die Gitarren sind klar auf den rechten bzw. linken Kanal geteilt, die Keyboards klimpern mal rechts, mal links, mal in der Mitte, die Backgroundsängerinnen sind wirklich im Background. Einfach ein Genuss!
Die Songs sind sowieso über jeden Zweifel erhaben: erdiger Rock mit Blues und Soul gemischt, krachend gespielt, spült die Gehörgang durch und lässt einen alles andere vergessen.
That’s Rock ’n Roll, baby!
Natürlich ist Bloggen mehr als nur Text. Es sind auch Bilder, entweder passend zum Text, als Grundlage für einen Eintrag oder einfach nur, um ein Foto mit der Welt dort draußen zu teilen.
So wie ich es hier seit Jahren mache. „Die Welt um mich herum in Fotos und Texten“ ist nicht umsonst das übergeordnete Thema meines Blogs. Es ist eine bunte Mischung aus allem, was mir ein- und auffällt.
Es gibt Blogs, die streng monothematisch sind:
- Computer
- Strickanleitungen
- Haustiere
- Musik
- Fotografie
…und vieles mehr.
So habe ich auch mal gebloggt: ein Blog für Musik, eins über unsere Katzen, eins über meine Füller, Tinten und Notizhefte. Nur habe ich nach einiger Zeit gemerkt, daß mich das stresst: die Nutzung verschiedener Blogsysteme, überlegen, in welches Blog ein Eintrag passt und die unterschiedlichen Apps, die unterschiedliche Funktionen anboten.
Wer so bloggt, bitte, gerne. Es gibt echt tolle Blogs nach diesem System im Netz. Nur für mich ist das halt nichts. Mir reicht mein kleines persönliches Tagebuch an einer Stelle, wo ich alles reinwerfe, was mich so umtreibt.
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Dies ist ein Beitrag zu den BlogWochen2025, die von Robert, Dirk und Benedikt zum Jubiläum ihrer Blogs initiiert wurden. Mehr dazu auf Roberts Blog.
Beim Sortieren von Fotos der vergangenen Wochen fiel mir ein recht bekanntes Motiv auf. Es war eine andere Version dieses Grafitto, aber älter, verwittert und teilweise übersprüht.

Ich habe es mit Gimp gereinigt und leicht überarbeitet, damit man es besser erkennt.
Als ich vor einem Jahre in Rente ging, habe ich mich sehr gefreut, die tägliche Belastung und Verantwortung der Arbeit nicht mehr aushalten zu müssen. Endlich meine Zeit frei einteilen, niemandem mehr Rechenschaft schuldig sein, jeden Tag ohne Stress und Gemaule der Kollegen genießen können. Ein wahres Paradies.
Nach zwei / drei Monaten kam dann eine gewisse Ernüchterung. Ok, Zeit habe ich mehr als genug und Rechenschaft muß ich niemandem geben, aber sonst?
Ich schlafe lange, gammele in den Tag hinein, sitze fast täglich am Computer, sehe lange fern und gehe spät ins Bett.
Das soll jetzt alles gewesen sein?
So soll es die nächsten Jahre weitergehen?
Ein bisschen wenig und etwas unbefriedigend.
Ich dachte an ein paar Kollegen von früher, die wenige Monate nach Renteneintritt gestorben waren. So will ich auf keinen Fall enden. Dafür, daß ich mich Jahrzehnte in Fronarbeit gequält habe, will ich mindestens genauso lange die Rentenkasse schädigen. Ein „sozial verträgliches Ableben“ wird es mit mir nicht geben!
Und mir fiel auf, daß einen niemand auf die Rente vorbereitet. Es gibt lustige Bücher für Neu-Rentner, massenhaft launige Glückwunschkarten zur Rente, aber so etwas wie „Rentner werden, aber richtig!“ oder „Das ultimative Rentner Kompendium“ gibt es nicht.
Ich habe einige Zeit überlegt, ob ich sowas selbst schreiben könnte und möchte, bin dann aber zu der Überzeugung gelangt, daß mir das zu viel Verantwortung und Arbeit ist und habe es gelassen.
Die Idee gärt jedoch weiter in meinem Hirn vor sich hin.