Es gibt dort draußen viele Blogs, auch wenn es im Zeitalter der „Sozialen Medien“ eine nur noch selten genutzte Gattung der persönlichen Internetpräsenz ist. Manche Blog sind bekannt, viele nicht.
Im Rahmen der Blogwochen 2026 möchte ich ein Blog vorstellen, das mich immer wieder beruhigt und zum Nachdenken bringt: Chellinchen
Gestartet als persönliches Reiseblog für Familie und Freunde und lange nur dafür genutzt, ist die Autorin mit der Zeit dazu übergegangen, auch Fotos, Gedanken und Beobachtungen dort festzuhalten. Es ist ein ruhiges Blog.
Etwas fasziniert mich dort besonders: die sogenannte Blackoutpoetry, über die ich überhaupt auf das Blog aufmerksam geworden bin.
Das sind Seiten aus Büchern, auf denen der gesamte Text bis auf ein paar einzelne Worte mit kräftigen Farben übermalt ist. Die noch übrigen, verstreut auf dem Blatt liegenden Worte ergeben dann einen neuen Zusammenhang. Es lässt sich daraus nicht auf den ursprünglichen Inhalt schließen, was sicher auch gar nicht beabsichtigt ist.
Ich sitze dann vor dem Bildschirm, gucke lange auf diese Kunstwerke und denke, „Joh, schön isses.“
Und das finde ich in unserer hektischen Zeit sehr angenehm.
Dies ist ein Beitrag zu den Blogwochen 2026, die von Robert, Benedikt und Dirk angeregt wurden. Mehr dazu auf Roberts Blog.