Die Welt um mich herum in Fotos und Texten

Jahr: 2025 (Seite 12 von 20)

Im Zoofachgeschäft

Ich habe meinen Einkaufswagen voll geladen und schlendere zur Kasse. Dort steht ein junger Mann mit einem etwa kniehohen, wuscheligen Mischlingshund und fragt die Kassiererin „Haben Sie das (hmhmhm) Hundefutter, das soll eine neue Sorte sein?“

„Ja, das vegane Hundefutter ist da rechts im zweiten Gang.“ Der Mann zieht mit dem Hund im Schlepptau ab.

Mooooment! Was war das? Veganes Hundefutter?

Vor meinem geistigen Auge springt Mario Barth aus dem Gang und brüllt „VEGANES HUNDEFUTTA? Alta, wat is los mit dir? Det issn Hund, n Raubtier… Raubtier? Kennze? Kennze? Mach das Vieh vonne Leine und et zerreiß allet, vom süßen Kaninchen bis zum Elefanten! Dat issn Monster, ne reißende Bestie! Altaaa, veganes Hundefutta? Ik gloob et nich!“

Ich schüttle kurz den Kopf, murmele „Veganes Hundefutter, echt?“ und lege den großen Stapel Katzenfutter mit Fisch, Kaninchen, Reh, Lachs, Lamm und Multifleisch aus meinem Einkaufswagen auf das Band.

Leute gibt’s, unfassbar!

Erlebnisse im Garten

In der Nachbarschaft wird Geburtstag gefeiert. Man sitzt an einer langen Tafel im Garten. Lachen, das Klappern von Geschirr und seichte Gespräche klingen herüber.

Ich warte darauf, daß das Ganze in ein Psychodrama umkippt, das aus der Feder Ingmar Bergmanns stammen könnte.

Gegenüber raschelt es stark im Gebüsch. „Was ist das denn?“ wundert sich meine Frau.

Ich rufe „Hier spricht die Polizei! Kommen Sie aus dem Gebüsch!“ Nichts passiert. „Kommen Sie mit erhobenen Händen raus! Sie sind umstellt! Wir machen von der Schusswaffe Gebrauch!“ Das Rascheln entfernt sich schnell.

„Martin! Das kannst du doch nicht machen!“ tadelt mich meine Frau. „Wieso? Zumindest da ist jetzt Ruhe.“

The Black Crowes – The Southern Harmony And Musical Companion (2CD Deluxe 30th Anniversary Edition)

Das zweite Album der Black Crowes erschien 1992 und erhielt nach über 30 Jahren eine umfangreiche Überarbeitung und einen noch längeren Titel als bisher schon.

Ausgabe von 1992 (links) und 2023 (rechts)

Optisch hat sich nicht viel getan, aber der Klang!

Wie schon bei der Jubiläumsversion des ersten Albums begeistert mich, wie klar und differenziert die Musik klingt.

Neben den zwei Gitarristen und dem Keyboarder sind hier noch Backgroundsängerinnen zu beachten und wer auch immer die Aufnahmen überarbeitet hat, hat ausgezeichnete Arbeit geleistet.

Die Gitarren sind klar auf den rechten bzw. linken Kanal geteilt, die Keyboards klimpern mal rechts, mal links, mal in der Mitte, die Backgroundsängerinnen sind wirklich im Background. Einfach ein Genuss!

Die Songs sind sowieso über jeden Zweifel erhaben: erdiger Rock mit Blues und Soul gemischt, krachend gespielt, spült die Gehörgang durch und lässt einen alles andere vergessen.

That’s Rock ’n Roll, baby!

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