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Die Welt um mich herum in Fotos und Texten

Einkauf verfolgen, Rentnerversion

Als ich noch in Lohn und Brot stand, habe ich Einkäufe nur häppchenweise erledigt.

Als Rentner mit wesentlich mehr Tagesfreizeit wird der Wocheneinkauf zur Großaktion: bis zu zwei Stunden bin ich unterwegs. Das liegt nicht daran, daß ich rumtrödele, sondern daran, daß wir sehr stark auf Angebote achten. Unsere finanziellen Mittel sind halt deutlich eingeschränkter als vorher (was ein ganz anderes Thema ist, über das ich bei Gelegenheit berichte).

So war ich diese Woche an einem Tag in Rewe, Apotheke, Fressnapf, Netto und Aldi. Zusätzlich musste ich noch ein Paket aus meiner Lieblingspackstation befreien.

Mein Weg lässt sich wunderbar anhand der Kassenbons (und meines hervorragenden Gedächtnisses) nachverfolgen:

  • 11:50 Abfahrt zuhause
  • 12:21 Rewe
  • 12:26 Apotheke
  • 12:33 Fressnapf
  • 12:55 Netto
  • 13:24 Aldi
  • 13:35 Packstation
  • 13:45 Ankunft zuhause
  • 13:55 Auto ausgeladen (2 Einkaufskörbe, 2 Kühltaschen, 1 Sack Katzenstreu, 1 Paket)
  • 14:10 Einkäufe eingeräumt

So kann ich mir auch gut und gerne den Besuch eine Fitness-Studios sparen.

Lottospielen leicht gemacht

Gerade läuft in HGTV wieder Werbung von der Postcode-Lotterie. Kai Pflaume erzählt ganz begeistert, daß man dieses Jahr 90 Millionen Euro ausspielen werde und natürlich jeder gewinnen könne.

Schön und gut, aber wäre es nicht wesentlich einfacher und schneller, jedem Bundesbürger direkt 1 Millionen auszuzahlen?

Bei rund 83 Millionen Einwohnern bleiben noch gut 7 Millionen für andere Zwecke übrig und alle sind glücklich.

Herr Pflaume könnte dann mit einem Köfferchen Geld an jede Haus- und Wohnungstür klopfen und die Millionen auszahlen. Und bevor jetzt jemand nörgelt, so viel Geld passe nicht in einen Koffer: noch haben wir 500€ und 200€ Scheine und damit lässt sich die Summe problemlos in einen Aktenkoffer packen.

Außerdem braucht Kai Pflaume dann keine Werbung mehr zu machen. Hat ja auch so seine Vorteile. Für ihn.

Aber vor allem für uns.

Gedanken beim neuen Küchentisch

Wir haben bei Ikea einen neuen Küchentisch bestellt und vorhin wurde er per Spedition angeliefert.

Meine Frau kriegte das Ganze nur von ferne mit und wunderte sich über die Geräusche.

Sie „Wer ist denn da alles gekommen?“
Ich „2 Mann, 2 Pakete.“
Sie „ Das ist ja wie in deiner Firma!“
Ich „Ne, da wären 4 Mann gekommen: 3 hätten rumgestanden und der Dümmste hätte alles schleppen müssen.

Außerdem hätten sie die Tüte mit den Schrauben wieder ins Lager mitgenommen. Oder die wäre in der Schublade eines Schrankes gelandet, den sie dann entsorgt hätten.“

Die Liebste schüttelt den Kopf „Das erschreckende daran ist ja, dass das bei euch völlig normales Tagesgeschäft ist.“

Ich „Ja, und es glaubt einem keiner! Egal, welchen heiligen Schwur man darauf leistet.“

Blogeintrag als Kommentar

Auf ihrem Blog hat sich Rita-Graciela Werner über mangelnde Antworten von zu vielen Menschen und bei zu vielen Gelegenheiten ausgelassen.

Sie beklagt, daß man sich oft Gedanken macht und Projekte entwickelt, dieses Sachen anderen vorstellt und keine Reaktion erfolgt. Nichts. Einfach nur Schweigen.

Rita meint, daß mit dem nicht antworten beide Partner verschwinden, füreinander unsichtbar werden. Es findet keine Kommunikation statt und Stille breitet sich aus.

Ich hätte gerne einen Kommentar abgegeben, aber dafür hätte ich auf ihrem Blog einen Account anlegen müssen. Für wahrscheinlich nur einen Eintrag finde ich das unnötig. Deswegen erfolgt meine Antwort hier, jetzt und ausführlicher.
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